Hilfe ist auf dem Weg

Die in Grafenwöhr untergebrachten jungen Flüchtlinge halfen (vorne, von links) Hans Karl, Reinhard Thumbeck und Josef Schöcklmann beim Beladen des Hilfstransports. Bild: lep
Lokales
Kirchenthumbach
23.10.2014
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350 Kartons, 45 Räder und 200 Zentner Kartoffeln: Einen ganzen Lastwagen voll Hilfsgüter schickte die Aktion "Für das Leben und die Hoffnung" auf die Reise. Sein Ziel ist Bulgarien, eines der ärmsten Länder Europas.

Viele Sachspenden wurden zur Unterstützung der Menschen dort an der Sammelstelle in Burggrub abgegeben. Etwa 350 Kartons mit Textilien und Schuhen sowie Betten, Matratzen, Kinderwägen und Spielzeug, 20 Kinderfahrräder und 25 Fahrräder für Erwachsene verluden die freiwilligen Helfer. Auch 200 Zentner Kartoffeln - die Hälfte davon stammt von einem privaten Spender - fanden auf dem Lastwagen Platz.

Hans Karl, der Organisator der Aktion "Für das Leben und die Hoffnung" arbeitet bei der Unterstützung für Bulgarien eng mit Ora international Österreich, einem christlich-überkonfessionellen Hilfswerk, zusammen. In Bulgarien lebt jeder fünfte Einwohner unter der Armutsgrenze.

Beim Verladen der Hilfsgüter engagierten sich Jugendliche aus Äthiopien, Somalia, dem Sudan und Eritrea, die derzeit in Grafenwöhr untergebracht sind. Sie sind aus ihrer Heimat geflohen, da Häuser nicht mehr bewohnbar sind und Menschen sterben. Sie haben alles zurückgelassen: Schule, Arbeitsplatz, Freunde, Verwandte. In Deutschland möchten sie eine neue Heimat finden.
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