Jet-Absturz: Folgen unklar

Lokales
Kirchenthumbach
07.11.2015
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(wüw) Drei Monate nach dem Absturz eines US-Jets in einem Wald in der Gemeinde Kirchenthumbach sind mögliche Schäden am Grundwasser weiter unklar. Wie das Landratsamt Neustadt/Waldnaab am Freitag mitteilte, ist die Sanierung des Bodens dagegen fast abgeschlossen. 3000 Liter Kerosin und "wenige Liter Hydrazin" waren beim Absturz ausgetreten. Deshalb mussten 4400 Tonnen verunreinigten Bodens aus bis zu sieben Metern Tiefe abgetragen werden. Auch an den Fundorten der zuvor abgeworfenen Zusatztanks sind die Sanierungsarbeiten fast abgeschlossen.

Ob das Gift auch das Grundwasser erreicht hat, ist dagegen weiter unklar. Seit 2. November sei eine Grundwassermessstelle eingerichtet, schreibt die Behörde. Bis Jahresende soll sie belastbare Ergebnisse liefern.
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