Kein grünes Licht für Begrünung

Lokales
Kirchenthumbach
27.04.2015
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"Wegen der Inseln tut einem was weh", urteilte Georg Adelhardt in der Bauausschusssitzung. Der Marktgemeinderat meinte damit die Dauerdiskussion über die Grüngestaltung der Verkehrsinseln in der Siedlungsstraße am Sandbrunnen.

Jüngst hatte die Marktgemeinde eine Begutachtung durch die Kreisfachberaterin für Gartenbau eingeholt. Ein Bepflanzungsplan der Expertin sollte es nun richten. Der Vorschlag von zweitem Bürgermeister Josef Schreglmann, auf der Grundlage der Pflanzempfehlungen Angebote von drei Gartenbaufirmen einzuholen, stieß jedoch auf ein geteiltes Echo. "Mulchen und ein paar pflegeleichte Boden-Decker mit Rosen müssten doch auch reichen", hieß es aus dem Gremium. Auch Pflege-Patenschaften von Anliegern waren für einige Mitglieder des Bauausschusses vorstellbar. Eine Beschlussfassung zur künftigen Pflege der grünen Inseln sah der Tagesordnungspunkt nicht vor. Dennoch waren sich die Ratsmitglieder einig, eine Billiglösung mit einigen Vorschlägen aus der Pflanzliste der Gartenbau- und Landschaftsexpertin zu verwirklichen, ohne einen formellen Beschluss zu fassen.

Nach Ansicht von Robert Preißl wird in der Bachgasse zu schnell gefahren. Das Gremium musste sich deshalb mit einem Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung befassen. Die Vorschläge des Anliegers reichten von Fahrbahnschwellen bis zu elektronischen Warntafeln. Diesen Wünschen will der Bauausschuss vorerst nicht folgen. In Erwägung zogen die Ratsmitglieder eine auf vier Wochen befristete Installierung des Geschwindigkeits-Messgerätes der Verwaltungsgemeinschaft. Die Ergebnisse sollen dem Gremium bei der Entscheidungsfindung weiterhelfen.

Einstimmig billigte der Bauausschuss drei Bauanträge. Daniela und Lothar Thumbeck planen den Bau einer sechs mal acht Meter großen landwirtschaftlichen Maschinenhalle in der Kellerstraße nahe der B 470. Natascha und Andreas Fuchs aus Ranna planen den Bau eines Rundstamm-Holzhauses in Sassenreuth. Einen neuen Güllebehälter will Georg Lehner aus Göttersdorf auf einem Grundstück der Gemarkung Neuzirkendorf errichten. Zustimmung fand auch die Bauvoranfrage von Thomas Lindner aus Altzirkendorf zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle. Im Informationsteil der öffentlichen Bauausschusssitzung unterrichtete zweiter Bürgermeister Josef Schreglmann von der Genehmigung der geplanten Windkraftanlage bei Neuzirkendorf. "Das Landratsamt hat sich entgegen der Gemeindebedenken zur Genehmigung des Projekts entschieden", bemerkte Schreglmann. Ergänzend zum Straßenbau im Zuge der Dorferneuerung Neuzirkendorf werden zwei Straßen in das Verfahren aufgenommen.

Grünes Licht verkündete der Sitzungsleiter für den Straßenbau nach Asbach. Die Firma Markgraf wolle mit dem Ausbau beginnen. Der Aufbau neuer Spielgeräte für den Spielplatz in Thurndorf verzögert sich. Einige Geräte seien beschädigt angekommen. Derzeit erfolge eine Abklärung mit der Lieferfirma.
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