Mit Zuversicht und Offenheit

Musikalisch unterhielten (von links) Felicitas Leipold und Anna Schreglmann mit der Querflöte die Besucher.
Lokales
Kirchenthumbach
08.01.2015
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Die drei Bürgermeister begrüßten jeden Gast per Handschlag und wünschten alles Gute für das neue Jahr, als Willkommensgruß erhielt jeder ein "süßes Kleeblatt" von den Glücksbringern Linda Stopfer und Pia Helldörfer aus Heinersreuth.

Das Miteinander stand im Mittelpunkt beim traditionellen Neujahrsempfang der Marktgemeinde, der alljährlich Anfang Januar den Bürgern, Vereinen, Organisationen und Unternehmen in "Dumba" gewidmet ist. Bürgermeister Jürgen Kürzinger begrüßte im Pfarrheim eine große Anzahl an Gästen, darunter Hausherr Pater Dr. Benedikt Röder, die Landtagsabgeordnete Annette Karl, stellvertretender Landrat Albert Nickl sowie aus dem Vierstädtedreieck die Bürgermeister Peter Lehr (Eschenbach), Edgar Knobloch (Grafenwöhr) und Werner Walberer (Pressath).

Altbürgermeister Gerhard Sporer und Bürgermeister Gerhard Löckler aus Schlammersdorf waren ebenfalls unter den Gästen, des Weiteren zahlreiche Vertreter von Wirtschaft, Kirche und sozialem Leben. Die Repräsentanten der US-Armee aus Grafenwöhr waren wegen ihres Heimaturlaubs verhindert.

Unvoreingenommener Blick

Bürgermeister Jürgen Kürzinger erklärte in seiner Ansprache, dass es nicht immer ganz einfach sei, "das neue Jahr mit einem neuen unvoreingenommenen Blick auf die Ereignisse um uns herum beginnen zu lassen." Älteres hinter sich zu lassen und Neuem mit Zuversicht und Offenheit zu begegnen, sei jedoch gerade in einer Zeit mit vielen offenen Fragen notwendig. Denn bereits "im Voraus zu wissen, wie die Zukunft laufen wird", verstelle den Blick auf "Möglichkeiten, die Lösungen näher bringen können, auch wenn sie unerreichbar scheinen".

"Aufeinander angewiesen"

Es sei guter Brauch, sich zum Jahreswechsel an wichtige Ereignisse der vergangenen zwölf Monate zu erinnern, sagte Kürzinger: "Was haben wir erlebt, welche Ereignisse haben uns besonders berührt und betroffen gemacht, welche Erfahrungen sind im Gedächtnis geblieben?"

In einem Gemeinwesen seien die Menschen in besonderem Maße aufeinander angewiesen, machte der Bürgermeister deutlich. "Gegenseitiger Respekt, Toleranz und Verantwortungsgefühl für den Nächsten prägen das gute Klima unserer Gemeinschaft." Jeder Mitbürger müsse sich angenommen fühlen, betonte er. Dazu könne jeder einen Beitrag leisten. "Diese Einstellung zum Nächsten möge uns im neuen Jahr begleiten."

Kürzinger bedankte sich abschließend bei den Querflötenspielerinnen Felicitas Leipold und Anna Schreglmann für die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs und den beiden jungen Glücksbringerinnen. Sein weiterer Dank ging an den Missionskreis Kirchenthumbach, dessen Mitglieder den Saal ansprechend dekoriert hatten und die Gäste beim anschließenden Beisammensein mit Gaumenfreuden verwöhnten.
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