Noch lange Gesprächsstoff

Über 100 Kirchenthumbacher wirkten an dem Freiluft-Schauspiel mit. Der Kulturkreis dankte ihnen mit einem gemeinsamen Abend. Bild ü
Lokales
Kirchenthumbach
25.11.2014
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Eisenhut ist Geschichte - aber das Freilichtstück zum Kirchenthumbacher Jubiläumsjahr hat Spuren im Markt hinterlassen. Das zeigte sich auch beim Helferfest.

Es ist kaum zu glauben: Für das Schauspiel "Eisenhut - eine wundersame Läuterung" waren mehr als 100 Personen im Einsatz. Neben den Schauspielern hatte der Kulturkreis viele Helfer aktiviert - und diesen nun bei einem Helferfest im Pfarrheim gedankt.

"Danke sagen für den Einsatz ist das Mindeste, was wir tun können", erklärte Jürgen Böhme für den Kirchenthumbacher Kulturkreises. Wolfgang Schuhmann, der beim Schauspiel Pferde und Kutsche zur Verfügung stellte und selbst auf dem Kutschbock saß, konnte krankheitsbedingt nicht anwesend sein. Ihm wünschte Böhme baldige Genesung.

"Wir waren überwältigt von der Hilfsbereitschaft und der Unterstützung von allen Seiten, ohne die wir dieses Mammutprojekt niemals hätten stemmen können", sagte Böhme. Alle zusammen hätten es geschafft, aus einer Vision ein Theaterstück auf die Beine zu stellen. In anstrengender und manchmal nervenaufreibender Arbeit hätten es alle gemeinsam umgesetzt. Jeder noch so kleine Mosaikstein im "Gesamtkunstwerk" sei wichtig gewesen. Alle könnten stolz sein, dass der Kulturkreis-Beitrag zum Jubiläumsjahr als Höhepunkt in die Geschichte des Marktes eingehen werde.

Man habe nicht nur ein Theaterstück aufgeführt, man habe ein Stück Geschichte geschrieben, von dem noch in vielen Jahren geredet werde. Alle hätten bewiesen, dass Zusammenhalt, gemeinsames Engagement und kräftiges Zupacken einen Ort zusammenschweiße und Menschen zusammenbringe, egal ob Alt oder Jung, Musiker oder Schauspieler, Zuschauer oder Mithelfer.

Dankesworte sprach auch Martin Kohl, der Friedrich Eisenhut (Peter Eller) die Schuhe zurückgab, die er im Nußsteinhaus hinter dem Backofen habe stehen lassen. Kohl hatte viel Lob parat. Die Theatergruppe habe nach nur einer Probe auf dem Marktplatz alles hinbekommen. Er gab einige Zitate von Besuchern wieder: "So etwas können nur die Thumbacher schaffen", "Das Beste in Thumba seit 300 Jahren".

Für Regisseur Thomas Frankenberger ist mit dem Freilichttheater ein Traum in Erfüllung gegangen. Er dankte namens des Vorstands der Theatergruppe. Trotz des zum Teil miesen Wetters hätten alle Höchstleistungen gebracht. Worte des Dankes und der Anerkennung sprach auch Bürgermeister Jürgen Kürzinger. An die Vertreter von Feuerwehr, BRK-Bereitschaft und Pfarrei überreichten Martin Kohl und Jürgen Böhme als "greifbare Dankeschöns" Schecks. Die Teilnehmer des Helferfestes überraschte Robert Neuber mit einem Film, den er unter Mithilfe von Peter Böhme und Adolf Brütting gedreht hat. Heidi Stopfer-Wilterius als Reporterin hatte vor und nach dem Stück Stimmen und Kommentare eingefangen. Ein wahrer Leckerbissen des Abends war das warme Büfett.
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