Nur miteinander geht's voran

Roland Lohner (Mitte) war zwölf Jahre lang "Vereinskurier". Er sorgte unter anderem dafür, dass bei Beerdigungen von Mitgliedern zahlreiche Kameraden im Trauerzug vertreten waren. Vorsitzender Johann Hammer (rechts) und sein Stellvertreter Edgar Goß dankten ihm für seinen Einsatz. Bild: rfü
Lokales
Kirchenthumbach
13.01.2015
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Die vielen Helfer, die "den Karren ziehen", stellten die "Leitochsen" aus dem Vorstand der Kirchenthumbacher Feuerwehr in den Mittelpunkt der Hauptversammlung. Ohne sie wäre der Verein nichts.

Allen, die das Vereinsleben mitgestalten, ihre Freizeit opfern und ein kameradschaftliches Verhalten an den Tag legen, dankte Johann Hammer, der Vorsitzende der Feuerwehr, in seinem Bericht in der Jahreshauptversammlung. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung und Mithilfe könnte der Betrieb nicht aufrecht erhalten werden. Nur miteinander - nach dem Motto "Einer für alle, alle für einen" - könnten Stärke und Einsatzkraft der Feuerwehr erhalten und anderen Menschen, die in Not geraten sind, geordnete und fachliche Hilfe geleistet werden, machte er deutlich.

Der Vorsitzende appellierte an die Mitglieder, die Feste der Nachbarfeuerwehren stärker zu besuchen. Auch dadurch könnten Verbundenheit und Gemeinschaftssinn besser zum Ausdruck gebracht werden, erklärte er in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung. Ihr war ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche vorausgegangen. Die Blaskapelle intonierte dabei eindrucksvoll die Haydnmesse.

Immer weniger Mitglieder

Im Thumbecksaal begrüßte Vorsitzender Johann Hammer danach auch Pater Dr. Benedikt Röder, die Bürgermeister Jürgen Kürzinger und Josef Schreglmann, einige Marktgemeinderäte sowie die Ehrenmitglieder und -kommandanten Gerhard Sporer, Josef Schuller und Hans Rauch. Von der Führungsriege der Landkreisfeuerwehr war Kreisbrandmeister Daniel Beaudet gekommen.

Nach dem ehrenden Gedenken für die zehn in den vergangenen zwölf Monaten verstorbenen Mitglieder ging Hammer in seinem Jahresbericht zunächst auf die Mitgliederentwicklung ein. Dem Feuerwehrverein gehörten zurzeit 323 Brandschützer an, davon seien 217 als passiv geführt. Die Zahl der Mitglieder gehe zurück, informiert der Vorsitzende. Deshalb sei eine Werbekampagne dringend nötig, um Neumitglieder zu bekommen. In zahlreichen Vorstands- und Ausschusssitzungen seien die Belange der Feuerwehr erörtert und Entscheidungen getroffen worden, merkte Hammer an. In fairen und mit gegenseitigem Respekt geführten Diskussionen sei stets ein akzeptabler Weg zum Wohl des Vereins gefunden worden.

Neue Uniformen

Der Vorsitzende listete danach die Aktivitäten der Wehr auf. Im Besonderen erinnerte er an den Neujahrsempfang 2014 im Pfarrheim, den IVV-Wandertag, den Florianstag in Kirchenthumbach, den Faschingsumzug, die Vatertagsfeier in Sassenreuth, das Ferienprogramm und das Grillfest in Neuzirkendorf. Weiter nannte der Vorsitzende die Vatertagsfeier in Sassenreuth, das eigene Sommerfest zu Fronleichnam, den Raiffeisentag in Kirchenthumbach, die Teilnahme am Jubiläum "300 Jahre Bergkirche Maria Zell" und das Oktoberfest in Heinersreuth mit Halleneinweihung.

Der Feuerwehrverein habe auch mit Mitteln aus der Vereinskasse Investitionen getätigt. Angeschafft worden seien Uniformen, Mützen, Uniformhemden, Sicherheitsschuhe für die Jugendfeuerwehr und drei Werbebanner für die Sommerfeste, teilte Hammer mit. Dank zollte er abschließend Pater Dr. Benedikt Röder für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes.
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