Ohne Krieg und Furcht

Im Fackelschein und zu den Klängen der Musikkapelle Kirchenthumbach zogen die Vereine am Samstagabend zum Kriegerdenkmal. Bild: ü
Lokales
Kirchenthumbach
16.11.2015
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Der Terror von Paris überschattete den Volkstrauertag in Kirchenthumbach. Pater Dr. Benedikt Röder bat mit dem Gebet der Vereinten Nationen um eine Welt ohne Krieg, Hunger und Furcht. Bürgermeister Jürgen Kürzinger zitierte Albert Schweizer.

Wohl auch wegen des Regens war die Beteiligung am Samstag nicht sehr hoch. Entschuldigen ließ sich die US-Pateneinheit. Der Feierstunde vorausgegangen war ein Gottesdienst. Die Blaskapelle Kirchenthumbach intonierte die Schubertmesse. Nach dem Gottesdienst zogen die Vereinsabordnungen mit Fackeln zum Kriegerdenkmal. Die Fürbitten gedachten auch der Menschen, die der Terror aus dem Leben riss.

Bürgermeister Kürzinger erinnerte ans Kriegsende vor 70 Jahren. Der Volkstrauertag erinnere an die dunkle Zeit. "Kriegsgräber sind Wegweiser zum Frieden", zitierte er Albert Schweizer. Er sei ein Tag der Trauer und des Nachdenkens. Dann legte Kürzinger einen Kranz nieder. Mit dem Musikstück "Ich hatte einen Kameraden" beendete die Blaskapelle die Feier. Mitglieder der Reservisten und US-Soldaten hielten die Ehrenwache. Das Mahnmal hatten VdK-Mitglieder geschmückt. Gottesdienste und Feiern zum Volkstrauertag gab es auch in Thurndorf, Neuzirkendorf und Sassenreuth.
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