Otto Hecht legt Gewehr beiseite

Jagdvorsteher Christian Pschierer (rechts) und sein Stellvertreter Alfons Ritter dankten dem ausgeschiedenen Jagdpächter Otto Hecht (von links) mit Geschenkkorb für die umsichtige Betreuung seines Reviers. Bild: dfr
Lokales
Kirchenthumbach
28.02.2015
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27 Jahre betreute Otto Hecht den Bogen 4 im Gemeinschaftsjagdrevier Kirchenthumbach. Dazu ist er gesundheitlich nicht mehr in der Lage. Seine Kündigung des Pachtvertrags hatte weitreichende Folgen.

Einstimmig sprachen sich die Teilnehmer an der Jagdversammlung im Gasthaus Friedl dafür aus, den Pachtvertrag vorzeitig zu kündigen. Jagdpächter Otto Hecht hatte den entsprechenden Antrag gestellt.

Nach ausführlicher Vorberatung im Vorstand und in Absprache mit der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt, wurde der Versammlung vorgeschlagen, die Bögen 3 und 4 zu verschmelzen. Zirka 680 Hektar weist die so entstandene neuen Fläche auf. Diese übernimmt der bisherige Pächter von Bogen 3, Norbert Deitzer, zu gleichen Vertragsbedingungen mit einer Laufzeit von neun Jahren. Jagdvorstand Christian Pschierer gratulierte dem alten und neuen Pächter Norbert Deitzer und wünschte ihm und seinem Jägerteam Waidmannsheil zur neuen Aufgabe.

Dem ausscheidenden Pächter Otto Hecht dankte Pschierer für die zuverlässige und nachhaltige Jagdausübung und Betreuung des Reviers in den vergangenen 27 Jahren.

Spende für Feuerwehr

Den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung der Jagdpachteinnahmen fand ebenfalls Gehör. So erhält die Feuerwehr Kirchenthumbach eine Spende in Höhe von 500 Euro für weitere Ausrüstungsgegenstände bei First-Responder-Einsätzen. Pro Hektar werden vier Euro an die Jagdgenossen ausbezahlt. Der Rest von 2,50 Euro pro Hektar ist für den Wegebau im gesamten Gebiet vorgesehen.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Jürgen Kürzinger für die harmonische und effektive Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft. Auch er richtete ein "Vergelt's Gott" an den bisherigen Pächter Otto Hecht. Beim Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" bemängelten viele Jagdgenossen einmal mehr die doch erheblichen Schäden an Kleintieren, vor allem Tauben und Hühnern, durch die zunehmende Anzahl der Habichte. Der Vorstand soll eine Abschussfreigabe bei der Unteren Jagdbehörde erwirken.
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