PEGA in Dumba?

Nach meinem Informationsstand soll die nächste Gewerbeschau bei uns sein.
Lokales
Kirchenthumbach
26.02.2015
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Grafenwöhr war 2011 dran, Eschenbach konnte 2014 nicht, jetzt plant Kirchenthumbach für 2016: Nachdem das Vierstädtedreieck vier Jahre ohne PEGA auskommen musste, scheint es nun Licht am Ende des Tunnels zu geben. Einige Fragen bleiben allerdings.

"Nach meinem Informationsstand soll die nächste Gewerbeschau bei uns sein", berichtet Kirchenthumbachs Bürgermeister Jürgen Kürzinger am Donnerstag. Und wann? In diesem Jahr sei die PEGA nicht mehr möglich, aber 2016 sei das Revival geplant.

"Man kann so eine Veranstaltung nicht so einfach aus der Hüfte schießen", meint Kürzinger. Im März treffen sich die Gewerbevereine aus Grafenwöhr, Pressath, Eschenbach und Kirchenthumbach zur nächsten Sitzung. "Bis April wollen wir dann Datum und Ort festgelegt haben", erklärt Reinhold Lindner. Er ist für die Marktverwaltung Kirchenthumbach für die PEGA verantwortlich. Lindner favorisiere das Frühjahr 2016. Austragungsort könnte der Festplatz neben dem Feuerwehrhaus in Kirchenthumbach werden. "Wenn der Termin feststeht, kümmern wir uns um Zelte und Werbung."

Hintertürchen offen

Rund hundert Gewerbetreibende aus der Region waren in den letzten Jahren dabei, 60 seien Voraussetzung, um die Gewerbeschau zu organisieren. "Es handelt sich überwiegend um kleinere Betriebe, die sich bei der PEGA vorstellen. Wir haben viele Auerbacher, aber auch Unternehmen aus Pegnitz, Kemnath oder Weiden dabei." Lindner ist zuversichtlich, lässt dem Markt aber ein Hintertürchen offen: "Zu hundert Prozent sicher ist nichts und falls Kirchenthumbach es doch nicht stemmen kann, könnte Pressath die PEGA ausrichten", sagt er.

Die erste PEGA im Vierstädtedreieck gab es 1994. Die Abstände zwischen den Terminen wurden mit der Zeit immer länger. Die letzte Gewerbeausstellung gab es 2011 in Grafenwöhr. Die Ausgabe 2014 in Eschenbach musste entfallen. "Wir hatten dafür nicht die Räumlichkeiten", sagt Bürgermeister Peter Lehr.

Ein anderes Problem als die Raumnot sieht Lindner in Eschenbach: mangelndes Interesse. "Wenn ich bloß drei bis vier statt sechs bis acht Leute habe, die die ganze Zeit mitarbeiten, dann kann ich keine PEGA ausrichten", meint Lindner. "Aber dafür haben sie ja den Bauern-, oder Weihnachtsmarkt." Die zweite Vorsitzende des Eschenbacher Gewerbevereins, Marita Gradl, will sich dazu nicht äußern und verweist auf die Sitzung im März.

Jutta Carrington-Conerly, Vorsitzende des Grafenwöhrer Wirtschaftsverein, schrieb in einer E-Mail: "Wir würden uns wünschen, dass die PEGA natürlich aufrecht erhalten bleibt, haben aber aufgrund der massiven und umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen personelle Engpässe."

Der Aufwand für die PEGA sei laut Lindner groß. "Normalerweise halten wir rund 20 Sitzungen ab, die jeweils zwei Stunden dauern. Die letzten acht Wochen vor der Gewerbeschau treffen wir uns jede Woche und in den letzten sieben Tagen vor der Veranstaltung bin ich 12 Stunden am Tag damit beschäftigt." Die Kosten für die Veranstaltung würden die vier Vereine tragen. Wie viel im kommenden Jahr auf sie zukomme, kann Lindner noch nicht abschätzen.
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