Pfarrer i. R. Helmut Süß gestaltet mit zwei Vorträgen Besinnungsnachmittag für Senioren - ...
In schwierigen Stunden bei Gott geborgen

Im Leben eines Menschen gibt es nicht nur gute Zeiten. Vielmehr wird jeder auch mit Krankheit, Leid und Schwierigkeiten konfrontiert. Als "Mutmacher" für solche Situationen präsentierte Pfarrer i. R. Helmut Süß beim Besinnungsnachmittag für Senioren den heiligen Franziskus. Bild: zrr
Lokales
Kirchenthumbach
24.03.2015
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"Ich will euch tragen bis ins Alter hin": Unter diesem biblischen Leitwort aus dem Buch Jesaja stand ein Besinnungsnachmittag für die Senioren der Pfarrei im Pfarrheim. Maria Schreglmann vom Seniorenteam begrüßte dazu als Referenten Pfarrer i. R. Helmut Süß aus Eschenbach sowie annähernd 30 Teilnehmer.

Anhand eines Liedes, dem der Text der Bibelstelle zugrunde liegt, ging der Referent auf die unterschiedlichen Erfahrungen im Leben eines Menschen ein. Besonders Ältere hätten schon vielfach schmerzliche Ereignisse mitgemacht.

Faszinierender Heiliger

Zudem lasse die körperliche Verfassung zwangsläufig nach - auch wenn einige der Teilnehmer sich stark genug fühlten, in verschiedenen anstrengenden Situationen noch etwas leisten zu können. Gläubige Menschen suchten gerade in schwierigen Stunden - wie zum Beispiel bei Krankheit oder beim Tod eines geliebten Menschen - die Nähe Gottes, der ihnen Trost gebe oder zu dem sie beten können, erklärte der Geistliche. Nachdem sich alle Senioren mit Kaffee und Kuchen sowie Zwiebelkuchen und Broten gestärkt hatten, ging Pfarrer Helmut Süß im zweiten Teil des Nachmittags auf den heiligen Franz von Assisi ein, vor allem auf seine Bedeutung für das Leben der Menschen heute. So stellte er heraus, dass Papst Franziskus der erste Papst mit diesem Namen ist. Durch sein Auftreten und seine Lebensweise setze er das um, was der Heilige zu seiner Zeit vorgelebt habe. Mit Hilfe von Fotos aus Assisi und Umgebung beschrieb der Geistliche das Leben dieses faszinierenden Mannes, der nach einschneidenden Erlebnissen sein Leben völlig umgekrempelt und neue Werte in den Vordergrund gestellt habe. Trotzdem habe es auch bei ihm nicht nur gute Zeiten gegeben, vielmehr sei er mit Krankheiten und Leid konfrontiert worden.

Brotzeitteller als Dank

Der Referent stellte damit einen Zusammenhang zum ersten Teil des Nachmittags her. Auch Franziskus habe das Vertrauen in Gott gebraucht und das Bewusstsein, von ihm getragen zu werden. Die Zuhörer waren sehr angetan von den Ausführungen und bedankten sich mit Applaus.

Maria Schreglmann überreichte Pfarrer Helmut Süß als sichtbaren Ausdruck des Dankes einen Brotzeitteller. Außerdem wies sie auf den nächsten Seniorennachmittag am Donnerstag, 16. April, hin. Nach dem Gottesdienst um 14 Uhr ist Treffen im Pfarrheim bei Kaffee und Kuchen. Anschließend wird der Film vom Bergfest 2014 anlässlich des Kirchenjubiläums gezeigt.
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