Postkarte kündigt Holzlieferung an

Postkarte kündigt Holzlieferung an (ü) 1915, also exakt vor 100 Jahren, lief diese Ansichtskarte von Holzmühle, damals Postamt Eschenbach, nach Wölkersdorf, das zum Postamt Kirchenthumbach gehörte. Adressat war der Landwirt Johann Rupprecht (Stahlmichl). Er war zu dieser Zeit Bürgermeister der Gemeinde Sassenreuth, wovon Wölkersdorf ein Ortsteil war. Der "Holzmühler" teilte Rupprecht mit: "Die bestellten Bretter und das Andere kannst holen lassen. Bestens grüßt Franz Wiesend." Die zweiteilige Ansichtska
Lokales
Kirchenthumbach
28.02.2015
13
0
1915, also exakt vor 100 Jahren, lief diese Ansichtskarte von Holzmühle, damals Postamt Eschenbach, nach Wölkersdorf, das zum Postamt Kirchenthumbach gehörte. Adressat war der Landwirt Johann Rupprecht (Stahlmichl). Er war zu dieser Zeit Bürgermeister der Gemeinde Sassenreuth, wovon Wölkersdorf ein Ortsteil war. Der "Holzmühler" teilte Rupprecht mit: "Die bestellten Bretter und das Andere kannst holen lassen. Bestens grüßt Franz Wiesend." Die zweiteilige Ansichtskarte zeigt oben die Holzmühle. Wasserkraft trieb Mühle und Sägewerk an. Dazu gehörten eine Bier- sowie Land- und Teichwirtschaft. Das untere Foto zeigt die 1913 erbaute Holzmühl-Villa. Planer und Baumeister war Jakob Prüschenk aus Kirchenthumbach. Das Gebäude ähnelt der Prüschenk-Villa in Kirchenthumbach. Als der Fotograf zu Werke ging, war gerade Waschtag in Hause Wiesend. Die Wäsche wurde am Gartenzaun zum Trocknen aufgehängt. Vor 100 Jahren waren der postalische Weg, neben dem Kurier hoch zu Ross, die einzigen Beförderungsmittel von Nachrichten. Wölkersdorf und Holzmühle trennen gerade mal knapp drei Kilometer (Luftlinie). Repro: Fürk
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.