Räte geben Absichtserklärung ab - Voraussichtlich zehn Asylbewerber kommen
Auflagen werden erfüllt

Lokales
Kirchenthumbach
14.10.2014
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Intensiv diskutiert wurde in der Sitzung des Marktgemeinderats die Stellungnahme der Rechtsaufsichtsbehörde zum Haushalt (wir berichteten). Mit Blick auf die darin enthaltenen Auflagen - eine kostendeckende Kalkulation der Abwasser- und Wassergebühren und eine Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuern A und B sowie der Gewerbesteuer - beschloss das Gremium einstimmig, eine entsprechende Absichtserklärung abzugeben. Zur Gebührenkalkulation wurde darüber hinaus festgehalten, dass diese bis zur Dezember-Sitzung vorliegen und dann weitere Beratungen beziehungsweise Beschlüsse folgen sollen.

Neue beziehungsweise abgeänderte Beitrags- und Gebührensatzungen für Wasser und Abwasser haben die Räte jedoch bereits genehmigt: Die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle hatte auf notwendige redaktionelle Änderungen hingewiesen, die bislang noch nicht umgesetzt worden seien.

Bürgermeister Jürgen Kürzinger berichtete, dass ein Gemeindebus bestellt worden sei, der wahrscheinlich ab Beginn des nächsten Jahres beispielsweise den Vereinen zur Verfügung gestellt werde. Die Anschaffung könne über Sponsoren finanziert werden, so dass für die Kommune nur die Kosten für Unterhalt und Betrieb anfallen.

Der Bürgermeister informierte außerdem, dass voraussichtlich zehn Asylbewerber beziehungsweise Kriegsflüchtlinge in der Marktgemeinde untergebracht werden sollen. Ab wann und wo, stehe allerdings noch nicht fest.

Der Volkstrauertag werde auf Wunsch der Verantwortlichen künftig in Kirchenthumbach und Thurndorf am Samstagabend begangen, in Sassenreuth am Sonntagnachmittag und in Neuzirkendorf am Sonntagvormittag.
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