"Rotkreuzler" meistern Kraftakt

Für treue Dienste und langjährige Zugehörigkeit wurden mehrere Mitglieder der BRK-Bereitschaft mit Urkunden, Nadeln und Spangen geehrt. Unser Bild zeigt (von links), stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Corinna Rewitzer, Bereitschaftsarzt Dr. Eduard Schreglmann, stellvertretenden Bereitschaftsleiter Matthias Seifert-König, Rotkreuz-Beauftragter Hartmut Ordnung, Bürgermeister Jürgen Kürzinger, Brigitte Gradl, stellvertretende Bereitschaftsleiterin Margarete Rinnagl, Margit Steger, Cäzilia Böhm und Ros
Lokales
Kirchenthumbach
10.12.2014
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Es war ein Jahr mit viel Arbeit und großen Anstrengungen: Die Rotkreuzbereitschaft hat 2014 schon 5539 Stunden geleistet. Zum Kraftakt wurde dies nicht zuletzt, weil Bereitschaftsleiter Carly Götz im Juni zurücktrat.

Seit dem Rückzug aus beruflichen Gründen wird die BRK-Bereitschaft bis auf Weiteres von den Stellvertretern Matthias Seifert-König und Margarete Rinnagl kommissarisch geleitet. Die Herausforderungen seien erfolgreich gemeistert, betonte Rinnagl in der Jahresabschlussfeier im Gasthof Dobmann in ihrem Rückblick. Es seien fünf Erste-Hilfe-Kurse abgehalten worden, je zwei Mitglieder besuchten den Sanitätskurs A und den Betreuungslehrgang.

Für die Ausbildung seien 846 Stunden aufgewendet worden. Bei vier Blutspendeterminen, für die 124 Stunden zu Buche schlagen, seien 350 Spender betreut worden. 108 Stunden seien in die Sanitätsabsicherung bei verschiedenen Veranstaltungen investiert worden. Zudem haben zwei Kameradinnen für den Fachdienst "Psychisch-soziale Nachversorgung" (PSNV) 1419 Stunden Dienst geleistet. Außerdem habe dessen Bezirksfachdienstlager im BRK-Haus stattgefunden. Die Verpflegung der Teilnehmer habe die Kirchenthumbacher Bereitschaft übernommen, teilte Rinnagl mit.

Bei der Seniorenrunde und bei der Seniorengymnastikrunde gab es einen Wechsel. Gerd Kraus über die Leitung nach 23 Jahren an Elisabeth Goß und ihre Stellvertreterin Margit Steger. Die Einrichtung kümmerte sich in 526 Stunden um die Betreuung der Senioren.

Sehr aktiv gewesen sei mit 459 Stunden auch die Verpflegungsgruppe gewesen, machte die stellvertretende Bereitschaftsleiterin deutlich. Für den Rettungsdienst in der Wache Eschenbach fielen 620 Stunden an, weitere 185 Stunden für die Frühjahrs- und Herbstsammlung. Bei Unterhalt und Pflege des BRK-Hauses kamen 378 Stunden, bei Verwaltungsarbeiten 596 Stunden und beim Technischen Dienst 278 Stunden zusammen.

Nicht unerwähnt ließ Margarete Rinnagl das Engagement für den Nachwuchs. Obwohl es Jugendrotkreuz-Leiterin Sabine Bernhardt nach Creußen verschlagen habe, bemühe sie sich, alle zwei Wochen eine Gruppenstunde abzuhalten. Ihr gelte besonderer Dank.

Dankesworte an die Rotkreuzler richteten Pater Dr. Benedikt Röder und Bürgermeister Jürgen Kürzinger. Auch Bereitschaftsarzt Dr. Eduard Schreglmann sowie stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Corinna Rewitzer und Rotkreuz-Beauftragter Hartmut Ordnung vom BRK-Kreisverband nahmen an der Feier teil.
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