Thumbachs Kirchen

Pater Dr. Benedikt Röder (von links) dankte Martin Seitz und Fritz Fürk für die Stele, die über die Geschichte der Kirchen im Markt erinnert. Bild: Rosalinde Fürk
Lokales
Kirchenthumbach
29.09.2014
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150 Jahre, drei Kirchen, eine Stele: In der Mitte des Ortes gibt es künftig Informationen über die bewegte Geschichte der Gotteshäuser am Marktplatz.

Eine Stele vor der Kirche soll kommenden Generationen Heimatgeschichte näherbringen. Bilder und Texte erläutern die Geschichte des Gotteshauses.

Noch in der Amtszeit von Bürgermeister Fritz Fürk haben Karl und Fabian Leipold sowie Martin Seitz das Objekt zum Jubiläumsjahr "700 Jahre Kirchengeschichte" geschaffen. Fürk selbst hat Bilder und Texte aus seinem Archiv beigesteuert.

Passanten erfahren nun, dass ein großes Feuer die alte Pfarrkirche 1871 völlig zerstörte. Den neoromantischen Neubau vollendeten die Kirchenthumbacher bereits 1875. Allerdings weihte Regensburgs Bischof Ignatius von Senestrey den Bau erst am 14. Mai 1891. Der Bau stand bis 1972. Nach dem Abriss und zweijähriger Bauzeit weihte Bischof Rudolf Graber am 26. Mai 1974 die jetzige Pfarrkirche.

Die Rückseite der Tafel zeigt eine Innenansicht der alten Pfarrkirche mit dem ursprünglichen Deckengemälde. Bei der Renovierung in den 1950er Jahren ließ Bischöflich Geistlicher Rat Josef Bollmann das Deckengemälde entfernen und durch eine farbenprächtige Darstellung "Mariä Himmelfahrt" ersetzen.

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht meistern", begründet Fritz Fürk, weshalb er sich für die Stele eingesetzt hat. Deshalb freue er sich, dass in Kirchenthumbach die Heimatgeschichte eine wichtige Rolle spiele. Das gelte auch für die Grundschule, die im Heimat und Sachkundeunterricht den Kindern die örtliche Geschichte gut näher bringe. Pater Dr. Benedikt Röder dankte den Helfern und überreichte eine Flasche Jubiläumswein. Schon seit April erinnert eine Stele vor dem Rathaus an den Bahnhof und dessen Geschichte. Der Bau stand einst auf dem Platz der heutigen Verwaltung. Eine weitere Stele ist am Marktplatz beim Anwesen Martin Kohl geplant.
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