Unter Gottes Schutz

Defilee vor der Kirche: Pater Dr. Benedikt Röder besprengte die vorbeifahrenden Rad-, Auto- und Schlepperfahrer sowie ihre fahrbaren Untersätze mit Weihwasser. Bild: Rosalinde Fürk
Lokales
Kirchenthumbach
16.05.2015
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Hauptsächlich einfache Fahrräder, wenige Autos der Marken VW, Goggo oder DKW sowie vereinzelt Bautz-Schlepper mit 12 oder 14 Pferdestärken: So sah eine Fahrzeugsegnung früher aus.

Heutzutage werden moderne Bikes, PS-starke Autos und Traktoren mit nach oben hin unbegrenzter Größe vorgefahren. Seit die Motorisierung in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts massiv Einzug in den Straßenverkehr und die Landwirtschaft gehalten hat, werden die Fahrzeuge unter den Schutz Gottes gestellt. In der Pfarrei geschieht dies traditionell an Christi Himmelfahrt, auch "Herrntoch" genannt.

Das Hochfest wird seit jeher in der Pfarrgemeinde mit einem gut besuchten Gottesdienst gefeiert. Im Anschluss nahm sich Pater Dr. Benedikt Röder auf dem Vorplatz der Kirche die Fahrzeugsegnung vor. "Die Verkehrsmittel helfen dem Menschen, sein Leben zu gestalten", sagte er. "Er ist auf sie angewiesen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er bedient sich ihrer im Beruf, in der Freizeit und verdankt ihnen rasche Hilfe in vielfacher Gefahr und Not."

Die Segnung sei Ausdruck des Vertrauens und des Glaubens und solle einen Anstoß geben, dass die Halter von Fahrzeugen im Straßenverkehr allzeit verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll bleiben. Der Geistliche erbat den Segen für alle, die mit den Fahrrädern, Autos und Traktoren unterwegs sind.

Danach lud die Feuerwehr Sassenreuth im Zuge des Vatertags zu einem ganztägigen Fest rund um das Feuerwehrhaus ein.
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