Verschiedene Wege, ein Ziel

Viele Zuschauer und -hörer lockte auch die Büchenbacher Blasmusik aus Oberfranken an. Jürgen Geyer als Moderator kündigte die Ensembles und Vereine an. Bilder: ü (3)
Lokales
Kirchenthumbach
10.06.2015
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Mehr als 1000 Zuschauer und -hörer klatschten begeistert: Der Sternmarsch setzte dem "Thumbacher Musikfest" die Krone auf. Sechs Blaskapellen und sieben Vereine waren daran beteiligt.

Bei Kaiserwetter setzten sich um 14 Uhr nach einem Salutschuss von Mario Krapf die Musiker in Bewegung. Die Stadtkapelle Eschenbach formierte sich in der Bahnhofstraße und wurde begleitet von der Feuerwehr Heinersreuth und den Wanderfreunden.

In der Lindenstraße ging die Blasmusik Büchenbach aus Oberfranken an den Start. Im Gefolge hatte sie die Feuerwehr Schlammersdorf und ein Riesenaufgebot des Sportclubs Kirchenthumbach. Die Musikkapelle Dießfurt, die sich im Burgring sammelte, hatte die Feuerwehr Neuzirkendorf und den Kirwaverein im Schlepptau. Erstmals in der Öffentlichkeit in Erscheinung trat dabei auch der künftige Burschenverein mit "Präses" Pater Dr. Benedikt Röder. Fesch sahen sie aus, die Burschen in ihren neuen "Leiberl'n".

Die Kirchenthumbacher Jubelkapelle und die selbst ausgebildete Jugendblaskapelle marschierten vom Mühlenweg in Richtung Festzelt. Eskortiert wurden sie von den Sassenreuther und den Vorbacher Brandschützern sowie den Oberbibracher Schützen. Jürgen Geyer als Moderator kündigte die Ensembles und Vereinsabordnungen an.

Während des Sternmarsches spielte die befreundete Musikkapelle aus Großheubach in Unterfranken im Festzelt zünftig auf. Der Kirchenthumbacher Kapellmeister Jürgen Böhme hieß dort alle Musiker und Vereine nach ihrem Eintreffen willkommen. Renner zur Stärkung waren das eigens gebraute Festbier, die Grillwaren, Kaffee und die zahlreichen von den Musikerfrauen gebackenen Torten und Kuchen.

Bis in den späten Nachmittag hinein spielten die Kapellen aus Großheubach, Eschenbach und Büchenbach zur Freude der vielen Besucher auf. Sie alle nahmen sich den Segensspruch von Pater Benedikt beim Festgottesdienst am Vormittag zu Herzen: ". . . und irgendwann heute Abend oder heute Nacht: Gehet hin in Frieden."
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