Weihnachtspäckchen-Aktion von Hans Karl für den Balkan
Etwas Freude schenken

Hans Karl, Initiator der Aktion "Für das Leben und die Hoffnung", wuchtet den letzten Karton mit Hilfsgütern auf einen 40-Tonner mit Spenden für den Kosovo. Einen bis unter das Dach beladenen Lkw wünscht er sich auch für die Paket-Aktion, die Weihnachtsfreude in Waisenhäuser, Kinderheime, für alte Menschen, Behinderte und kinderreiche Familien in der Diözese Banja Luka bringen soll. Bild: gpa
Lokales
Kirchenthumbach
06.11.2014
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Zwar gibt es bei uns auch Menschen, die nicht in Überfluss leben und jeden Cent zwei Mal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Doch die Not auf dem Balkan ist ungleich höher. Unzählige Menschen leiden in Bosnien, Serbien und im Kosovo noch an den Folgen des Bürgerkriegs. Zu allem Unglück suchte im Mai eine Überschwemmungs-Katastrophe Bosnien und Serbien heim.

Allein in Bosnien sind 30 Prozent der Gesamtfläche und ein Viertel der Bevölkerung betroffen. 48 Prozent der Bewohner leben an der Armutsgrenze und 18 Prozent sogar darunter. "Gerade Lebensmittelpakete sind für diese Menschen eine wertvolle Hilfe", weiß Hans Karl, Initiator der Aktion "Für das Leben und die Hoffnung". Mit der Aktion "Pomoc" im Landkreis Amberg-Sulzbach startet er in diesen Tagen eine Päckchen- Aktion für das Weihnachtsfest.

Für Waisen und Familien

Nutznießer sollen laut dem Kirchenthumbacher Waisenhäuser, Kinderheime, kinderreiche Familien, Behinderte und alte Menschen in der Diözese Banja Luka in Bosnien sein. Die Größe der Pakete kann jeder der Spender selbst bestimmen und durch einen Vermerk auch die Zielgruppe festlegen. Als Inhalt für ein Kinderpaket eignen sich Plätzchen, Kekse, Nugatcreme, Schokolade, Müsliriegel, Salzstangen, Vitaminbonbons, Kaugummi, Traubenzucker, Kaba, Cornflakes sowie Obst in Dosen. Auch Mützen, Handschuhe oder Schals sind willkommen.

In ein Familienpaket können Kaffee, Tee, Puddingpulver, Bienenhonig (in Plastikbehältern), Dosenfisch, Nüsse, klare Fleischsuppe, Nudeln, Tomatensoße, Salami und Käse (in Folien verschweißt), Pralinen, Duschgel, Zahnpasta, Zahnbürsten, Hautcreme, Shampoos und Handtücher gegeben werden. In die Lebensmittelpakete sollten wegen der starken Duftstoffe keine Waschmittel oder Seife gepackt werden. Monsterfiguren und Kriegsspielzeug sind als Geschenk ungeeignet.

Die Weihnachtspäckchen können bis Samstag, 29. November, abgegeben werden bei: Familie Stabla, Paul-Leistritz-Straße 20, Trabitz, Telefon 09644/91240; Hildegard Paulus, Zinkenbaumstraße 42, Eschenbach, Telefon 09645/914465; Hans Karl, Kirchenthumbach, Blechmühle 2, Telefon 09647/492. Bei ihm gibt es auch weitere Auskunft zu dieser Aktion. Elke Kirchberger, Pressath, Wollauer Straße 3, Telefon 09644/8214, nimmt Pakete vom 27. bis 29. November an.
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