Wein, Wonne und Gesang

Viel Applaus gab es für den Nachwuchsmusikanten Philip Kleber.
Lokales
Kirchenthumbach
27.10.2015
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"Wie ein Lebenswasser ist der Wein, wenn er ihn mäßig trinkt." Mit Bibelsprüchen rund um den Wein hieß Pater Dr. Benedikt Röder die Gäste des Weinfests mit Musikantentreffen in der Pfarrei willkommen.

"Was ist das für ein Leben, wenn man keinen Wein hat, der doch von Anfang an zur Freude geschaffen wurde? Frohsinn, Wonne und Lust bringt der Wein, zur rechten Zeit und genügsam getrunken." So steht es bei Jesus Sirach 31,27, zu lesen, der sich mit Wein gut ausgekannt haben muss. Helfer des Pfarrgemeinderats verwandelten das Pfarrheim in ein weinseliges Lokal . Gekommen war ein bunt gemischtes Publikum aller Altersgruppen. Ausgeschenkt wurden ausgezeichnete Weine der Gebietswinzergenossenschaft Franken sowie der Bischöflichen Weingüter Trier.

Fast wie beim Törggelen - ein Südtiroler Brauch, bei dem im Herbst nach der Weinlese in geselliger Runde eine Mahlzeit eingenommen wird - flitzten die Buschenwirte mit Wein gefüllten "Tragerl'n" durch das Weinlokal "Vino Benedetto". Gekonnt schenkten sie die edlen Tropfen ein und auch nach - bei dem einen öfter, bei wenigen nicht ganz so oft. Für "Weinmuffel" waren auch Biere im Angebot. Das Geschäft mit den Weinen und den dazu passenden kulinarischen Köstlichkeiten florierte.

Was wäre ein Weinfest ohne Musik? "Es wäre ein armseliges Festl." Gewürzt wurde der Abend mit einem Musikantentreffen. Nicht weniger als 15 Instrumentalisten standen abwechselnd auf der Bühne. Die spielten und sangen für einen guten Zweck, nämlich für die Finanzierung der neuen Glocken für die Bergkirche. Moderiert wurde der Abend von Ludwig Lindner.

Die Musizierenden setzten sich zusammen aus Carmen und Lukas Gutte-Uhl, Ludwig Lindner, Lucia Maul (Thurndorf), Martin Pittner, Herbert Storek (Kemnath), Dieter Paulus, Herbert Kiefer (Feilersdorf), Helmut Reichl (Pressath), Gerhard Farnbauer (Eschenbach), Andreas Gradl (Neuzirkendorf), Philip Kleber, Gerhard Thurn (Oberbibrach), Stefan Lindner, Markus Lautner (Thurndorf) und Johannes Leipold. Viel Beifall erntete der Nachwuchsmusikant Philip Kleber mit seinen Schnaderhüferln, unter anderem mit dem Lied: "Ich spring woa eini, ich tou ma wos a, weil su a Hennaauch su wöi tou ka."

Pater Benedikt dankte allen Helfern vor und hinter den Kulissen, die zum Gelingen des Weinabends beigetragen hatten. Er zitierte Jesus Sirach 31,31: "Beim Weingelage nörgle nicht am Nachbarn herum, verspotte ihn nicht, wenn er heiter ist."
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