Haushalts 2016
Alle sagen Ja

Politik
Kirchenthumbach
09.04.2016
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Im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung in Kirchenthumbach stand der Haushalt 2016. Streit ums Geld gab es aber nicht: Alle Fraktionen sprachen Kämmerer Michael Eisner Lob für seine Arbeit aus.

Nachdem das Protokoll der März-Sitzung beschlossen war, ging es ums Geld. Einstimmig beschloss der Rat am Ende den Haushaltsplan. Im Verwaltungshaushalt stehen 5 458 700 Euro und im Vermögenshaushalt 3 518 850 Euro zu Buche. Somit beläuft sich der Gesamthaushalt 2016 auf 8 977 550 Euro. Dies entspricht einer Erhöhung von fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Vermögenshaushalt ist durch die vielen anstehenden Investitionen fast drei Mal so hoch wie im Jahr 2015.

Neuverschuldung nötig


3,4 Millionen Euro sind im Jahr 2016 unter anderem für die Dorferneuerung in Sassenreuth, die Förderung der Breitbanderschließung, die Anschaffung des neuen Feuerwehrautos für die Feuerwehr Kirchenthumbach, sowie die Erschließung des neuen Baugebietes "Sandbrunnen IV" in den Haushalt eingestellt. Deshalb wird auch der Schuldenstand in der Gemeinde wieder steigen.

Insgesamt 1,33 Millionen Euro wird der Schuldenstand am Ende des Jahres 2016 betragen. "Dies bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von circa 410 Euro. "Der Markt Kirchenthumbach liegt damit aber noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von circa 700 Euro je Einwohner", machte Kämmerer Eisner deutlich.

Lukratives Angebot


Nach dem Vortrag des Kämmerers äußerten sich auch die Fraktionen mit ihren Statements zum geplanten Haushalt 2016 und bedankten sich bei den Bürgermeistern, der Verwaltung, beim Kämmerer Michael Eisner und beim Finanzausschuss für die Erstellung und Beratung für den Haushalt 2016.

Dominik Brütting, Fraktionssprecher der SPD, begrüßte den Haushalt als "lukratives Angebot" für die Zukunft. Jürgen Geyer von der CWG-Fraktion äußert sich wie folgt: "Dies ist ein handwerklich ordentlicher geplanter Haushalt mit Licht und Schatten. Die Kreditaufnahme ist eine Investition für die Zukunft". Winfried Sporer von der CSU sagte: "Uns war besonders wichtig, dass mehr Mittel für den Straßenbau aufgenommen werden".

500 Euro für Friedhof


"Wir können eine Neuverschuldung verkraften", sagte Georg Adelhardt aus Sassenreuth. Auch die Räte Harald Oberst und Rudi Stopfer aus Heinersreuth bezeichneten den Haushalt als "gelungen und gut geplant". Im Anschluss stimmten alle für den geplanten Haushalt 2016.

Nach der Haushaltsdebatte standen noch weitere Tagesordnungspunkte an. So wurde einstimmig beschlossen, dass sich die Marktgemeinde am neuen ländlichen Entwicklungskonzept "ILEK" beteiligen wird und der kommunalen Arbeitsgemeinschaft beitreten wird. Hier sollen die Grundlagen geschaffen werden, um bei späteren Förderprogrammen des Staates berücksichtigt zu werden.

Die Katholische Kirchenverwaltung Neuzirkendorf erhält auf Antrag einen weiteren Zuschuss in Höhe von 500 Euro für die Reparatur der Friedhofsmauer in Neuzirkendorf.
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