„Im Anger“: Bald Bagger an der Arbeit

15 Parzellen umfasst der Bebauungsplan für das Gebiet "Sandbrunnen - Im Anger". In seiner Sitzung am Mittwoch beschloss der Marktgemeinderat den Entwurf einstimmig. Das Vermessungsamt ist bereits mit dem Umlegungsverfahren beschäftigt. Bild: dfr
Politik
Kirchenthumbach
16.01.2016
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Von behördlicher Seite waren keine größeren Einwände und Auflagen mit Blick auf die geplante Bebauung "Im Anger" eingegangen. Und so beschloss der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend, der ersten im Jahr 2016, den Bebauungsplan.

Bürgermeister Jürgen Kürzinger informierte das Gremium über die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Das Landratsamt Neustadt/WN habe sich lediglich zu ein paar Kleinigkeiten geäußert, zum Beispiel zur Bepflanzung der Grundstücke. Außerdem seien kleinere Auflagen des Wasserwirtschaftsamts wegen des angrenzenden Grubbaches zu beachten, erläuterte er. Die Räte nahmen die Einwände und Anregungen zur Kenntnis und fassten einstimmig den Satzungsbeschluss.

Zum geplanten Baubeginn konnte Kürzinger noch keine Angaben machen. Aktuell laufe das Umlegungsverfahren durch das Vermessungsamt. "Sobald dieses abgeschlossen ist und man sich mit den Grundstücksbesitzern einig ist, kann der Ausbau beginnen."

Im Anschluss ging es um die Feuerwehren: Das Gremium bestätigte einstimmig die gewählten Kommandanten und Adjutanten Torsten Goss und Fabian Leipold für Kirchenthumbach sowie Jürgen Adelhardt und Matthias Seemann für Sassenreuth.

Rotorblätter kommen


Letzter Tagesordnungspunkt im öffentlichen Teil der Sitzung war der Bericht von Bürgermeister Jürgen Kürzinger zu aktuellen Projekten. So informierte er, dass die Firma Voltgrün im Januar die Windkraftanlage auf der Anhöhe bei Neuzirkendorf, die sich bereits im Bau befindet, fertigstellen will. Nächste Woche werden die Rotorblätter angeliefert. Dafür müsse die Kommune in Neuzirkendorf wieder Vorbereitungen treffen: Unter anderem müsse das Bushäuschen versetzt werden, da es wegen der großen Länge der Rotoren ein Hindernis darstelle.

Winfried Sporrer von der CSU-Fraktion wollte daraufhin wissen, ob es in der Zwischenzeit eine Ersatz- Unterstellmöglichkeit für die Kinder gebe: Es sei notwendig, dass die Mädchen und Buben angesichts der Jahreszeit einen Schutz vor Wind und Wetter haben. Georg Adelhardt von der Wählergemeinschaft Sassenreuth schlug vor, sich mit dem Bauhofleiter in Verbindung zu setzen, um das Bushäuschen an einem anderen Platz postieren und sicher befestigen zu lassen.

Linden werden ausgeastet


Über die Bühne gehen soll in den nächsten Wochen die Ausastung der 21 Linden im Maria-Zell-Weg. Auf die Marktgemeinde kommen dabei Kosten von circa 3500 Euro zu, sagte der Bürgermeister. Jürger Geyer von der CWG-Fraktion fragte nach Neuigkeiten, was den geplanten Fußweg nach Sassenreuth betrifft. Im Februar werde eine Versammlung mit allen Grundbesitzern stattfinden, kündigte Kürzinger an. Er wies darauf hin, dass für das Projekt im geplanten Haushalt 2016 bereits 15 000 Euro verankert seien.

Georg Adelhardt sprach zum Abschluss die geplante Ortsumgehung an. Zu dem Thema wollte sich der Bürgermeister in der öffentlichen Sitzung jedoch nicht äußern: Er vertröstete auf den nichtöffentlichen Teil.
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