Auch Marienglocke in neuer Heimat eingetroffen
Die Glocken sind da

Vermischtes
Kirchenthumbach
09.06.2016
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Das "Scheppern" war quasi zu hören, als Pater Benedikt Röder der berühmte Stein vom Herzen fiel: Die Marienglocke, die große Schwester der Konrad- glocke, ist in Kirchenthumbach, ihrer neuen Heimat, eingetroffen.

Den Glockengießern der Firma Maas aus der Vulkaneifel ist es im zweiten Anlauf gelungen, beim Herstellen den richtigen Ton zu treffen (wir berichteten). Gefordert war ein sauber klingender Schlagton "e". Beim ersten Gussversuch wurde dieser Ton nicht erreicht - was schon mal passieren kann, wie aus Glockengießerkreisen zu hören war.

Seit Dienstag können die beiden Glocken für die Maria-Hilf-Bergkirche im Altarraum der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt besichtigt werden. Freiwillige Helfer - Mesner Wolfgang Höllerer, Richard Böhm, Gerhard Hammer und Matthias Kroher - haben sie auf einer Art Glockenstuhl befestigt. Das Gestell dafür hatte Gerhard Hammer gezimmert.

Die Marienglocke, die größere der beiden, hat ein Gewicht von 100 Kilogramm und einen Durchmesser von 57 Zentimetern. In den Bronzeguss eingearbeitet ist das Bildmotiv "Muttergottes von Maria Zell". Die Inschrift lautet: "Heilige Maria, bitte für uns" und "Zur Erinnerung an die 300-Jahr-Feier-2014".

Die kleinere Konradglocke besitzt den Schlagton "g" und und ist 80 Kilogramm schwer. Ihr Durchmesser beträgt 50,5 Zentimeter. Auf der Glocke ist zu lesen: "Heiliger Konrad, bitte für uns" und "Gewidmet Konrad Beierl, Pfarrer von 1980 bis 2012".

Die Glockenweihe am Sonntag, 3. Juli, wird Weihbischof Reinhard Pappenberger vornehmen. An dem Wochenende geht zudem das Pfarrfest über die Bühne.
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