Bauausschuss auf Besichtigungstour
Alte B 470 sanieren

Früher als "Kuahdrieb" genutzt, heißt dieser Hohlweg in Thurndorf heute nur noch so. Da hauptsächlich Spaziergänger und Wanderer auf ihm unterwegs sind, ist er mittlerweile ziemlich zugewachsen. Der Bauausschuss und Bürgermeister Jürgen Kürzinger (Dritter von links) verschafften sich mit Vertretern des Bauhofes und der Verwaltung einen Überblick - und entschieden, künftig auch nur einen Wanderweg freizuhalten. Bild: lep
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Kirchenthumbach
24.09.2016
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Auf Besichtigungstour ging der Grundstücks- und Bauausschuss: Vor Beginn der Sitzung im Rathaus machten sich die Mitglieder einen Eindruck von einigen Straßen und Wegen im Gemeindegebiet.

(lep) In Thurndorf besichtigten die Räte und Bürgermeister Jürgen Kürzinger einen Hohlweg, der im Eigentum der Gemeinde ist. Der als "Kuahdrieb" bekannte Weg ist in der Zwischenzeit zugewachsen. Da er nur von Wanderern und Spaziergängern benutzt wird, war das Gremium der Meinung, dieses Stück Natur zu belassen. Damit Bodenbewuchs und Hecken am Rand nicht überhand nehmen, soll der Mulcher einen Wanderweg freihalten.

Weiter ging es zur alten Bundesstraße zwischen Altzirkendorf und Dammelsdorf, wo der Bauhof in den vergangenen Wochen das üppig wuchernde Grün am Straßenrand beseitigt hat. Aufgrund von Mäharbeiten und Herbstlaub waren im Laufe der Jahre der Randsteine und die dreizeilige Regenrinne zugewachsen. Auf einer Länge von zwei Kilometern rückten die Bauhofarbeiter mit Hilfe von Baggern dem Gestrüpp und dem Humus am Straßenrand zu Leibe. Da durch das Grün das Schmelzwasser im Winter nicht mehr richtig ablaufen konnte, war Glatteis die Folge. Dieses Problem müsste nun ebenfalls behoben sein.

Bei dem Ortstermin begutachtete das Gremium auch den "Fleckerlteppich" der Fahrbahn. Da in den Verwaltungshaushalt Gelder für den Ausbau beziehungsweise den Erhalt von Gemeindestraßen eingestellt wurden, diskutierten die Räte über die Vorgehensweise. Derzeit ist die Kommune dabei, eine Ausschreibung für die alte B 470 vorzubereiten. Eine komplette Sanierung komme zwar viel zu teuer, aber da die Straße einen guten Untergrund besitze, bestehe die Möglichkeit des Überteerens, erläuterte Kürzinger.

Die Gesamtkosten liegen nicht mehr im Genehmigungsbereich des Bauausschusses, daher sollen bis zur Sitzung des Marktgemeinderats im November Angebote eingeholt werden, damit dieser über die Vergabe entscheiden kann. Wenn es die Wetterlage erlaubt und Firmen noch freie Termine haben, ist es denkbar, dass noch 2016 mit der Maßnahme begonnen werden kann.

Nach hinten verschoben habe sich die Fertigstellung des Breitbandausbaus, teilte der Bürgermeister mit. Die Telekom rechne nun damit, bis Ende November das schnelle Internet anbieten zu können.
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