Bauausschuss sieht sich im Rohbau der neuen Gemeinschaftshalle in Altzirkendorf um
Neubau macht Fortschritte

Als Unterstellmöglichkeit für Geräte und Fahrzeuge, aber auch für Feierlichkeiten soll die künftige Gemeinschaftshalle in Altzirkendorf dienen. In ihrer Sitzung sahen sich die Mitglieder des Bauausschusses mit Bürgermeister Jürgen Kürzinger (Dritter von links) an der Spitze auf der Baustelle um. Bild: dfr
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Kirchenthumbach
27.04.2016
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Bauausschuss auf der Baustelle: Die Mitglieder besichtigten die neue Gemeinschaftshalle in Altzirkendorf und zeigten sich beeindruckt vom Fortschritt des Neubau, der zum Großteil in Eigenregie erfolgt. Weniger erfreulich dagegen war eine Mitteilung des Bayernwerks.

Zunächst jedoch ging der Grundstücks- und Bauausschuss mit Dorferneuerung auf Tour: Unter Vorsitz von Bürgermeister Jürgen Kürzinger steuerte das Gremium Burggrub an. Karl Thumbeck plant gegenüber seiner Autowerkstatt einen befestigten Parkstreifen, auf dem seine Kunden ihre Fahrzeuge abstellen können, ohne den Verkehr zu behindern. Der Ausschuss stimmte dem Antrag einstimmig zu, allerdings mit einer Bedingung: Gegenüber von Ausfahrten der Nachbarn dürfe kein Dauerparken herrschen.

Zweite Station war die im Bau befindliche neue Gemeinschaftshalle in Altzirkendorf. Kürzinger machte das Gremium darauf aufmerksam, dass die Halle zu einem Drittel für Feierlichkeiten und zu zwei Dritteln als Unterstellmöglichkeit für Geräte und Fahrzeuge genutzt werden soll.

Für Diskussionen sorgte eine Mitteilung der Firma Bayernwerk zur Straßenbeleuchtung in der Kellerstraße. Die LED-Lichttechnik macht neue unterirdische Ringleitungen erforderlich. Diese sollen wegen freier Gelder beim Bayernwerk bereits im Herbst diesen Jahres eingebaut werden. Das Unternehmen hat daher bei der Gemeinde angefragt, ob diese daran interessiert sei, gleich neue Kabel für die Straßenbeleuchtung in der Kellerstraße zu installieren.

Das Gremium sah das als problematisch an. Denn die Sanierung der Straße steht in der Prioritätenliste der Kommune sehr weit oben. "Ich weiß nicht, ob das jetzt Sinn macht", sagte Georg Adelhardt. "Wir müssten jetzt Geld für Schotter und anderes ausgeben, und nächstes oder übernächstes Jahr hätten wir das Ganze nochmal, weil wir die Straße dann neu bauen."

Der Bauausschuss sprach sich deshalb dafür aus, dass die Verwaltung nochmals Kontakt mit der Firma Bayernwerk aufnehmen solle. Abgeklärt werden soll, ob es nicht möglich sei, die neuen Leitungen im Zuge des Straßenneubaus mit zu verlegen.

Als weitere Tagesordnungspunkte standen der Bauantrag von Andreas Lindner aus Altzirkendorf auf Neubau einer landwirtschaftlichen Biogasanlage und die Bauvoranfrage von Harald Bauer für die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage in Thurndorf auf der Agenda.

Für die Biogasanlage gab es ein einstimmiges "Ja", die Bauvoranfrage aber wurde ebenfalls einstimmig zurückgestellt. Hier soll Kontakt mit dem Bauherren aufgenommen werden, um offene Fragen zu klären.
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