Blasiussegen für Kinderhaus
"Gott will Leben heller machen"

Im Mehrzweckraum des Kinderhauses trat ein Kind nach dem anderen vor Pater Dr. Benedikt Röder, um den Blasiussegen zu empfangen. Bild: ü
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Kirchenthumbach
04.02.2016
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"Ein Licht geht uns auf", sangen die Kleinen des Kinderhauses, ehe ihnen Pater Dr. Benedikt Röder den Blasiussegen erteilte. Kindgerecht erzählte der Geistliche die Legende von dem heiligen Märtyrer. Sehr gut besucht war auch der Abendgottesdienst, bei dem Pater Benedikt ebenfalls den Blasiussegen spendete und dessen Bedeutung beleuchtete.

Blasius war Bischof in Armenien, starb im vierten Jahrhundert und ist einer der 14 Nothelfer. Der Legende nach hat er einen Jungen, der eine Gräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod gerettet. Es sei nicht so, dass jeder, dem der Blasiussegen gespendet werde, automatisch keine Mandel- oder Halsentzündung mehr bekomme, betonte Röder. Das wäre ein magisches Verständnis des Segens und würde an Hokuspokus erinnern. "Wenn wir alle mit den überkreuzten Kerzen den Segen erhalten, dann will uns das sagen, dass Gott unser Leben heller machen will, er will unsere Dunkelheit erleuchten."
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