Dankeschön-Abend für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter
„Das Herz unserer Pfarrei“

"Vergelt's Gott", sagte Pater Benedikt Röder beim Dankeschön der Pfarrei für alle kleinen und großen Dienste. Und er bat alle um das gleiche Engagement im neuen Kirchenjahr. Dann stehen als besondere Ereignisse die Renovierung des Pfarrzentrums und die 75-Jahr-Feier der Sassenreuther Kirche an. Bild: rfü
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Kirchenthumbach
21.11.2016
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"Eine Pfarrei kann nur lebendig sein, wenn möglichst viele mitmachen und ihre Charismen und Begabungen einbringen." Zum Ende des Kirchenjahres hatten Pater Dr. Benedikt Röder, Kirchenpfleger Richard Zeitler und Siegfried Failner, der Sprecher des Pfarrgemeinderats, deshalb die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Dankeschön-Abend ins Pfarrheim eingeladen.

"Dass sich so viele Menschen in der Pfarrei einbringen, ist großartig und keineswegs selbstverständlich. Ihr seid das Herz unserer Pfarrgemeinde, haltet sie lebendig und macht sie attraktiv und einladend", hob Pater Benedikt hervor. "Für alle Dienste, für die ganz großen, aber auch für jeden kleinen Einsatz sage ich ein herzliches 'Vergelt's Gott'." Gleichzeitig bat der Seelsorger alle um ihr Engagement im neuen Kirchenjahr: "Wir brauchen Euch."

Rückblickend sagte Röder, dass im vergangenen Jahr vor allem die Glockenweihe für die Bergkirche mit dem Pfarrfest im Mittelpunkt gestanden habe. "Viele haben mitgeholfen, dass es ein besonderes Fest geworden ist." Dafür sei allen gedankt.

Auch für das neue Kirchenjahr kündigte Pater Benedikt ein besonderes Ereignis an: die 75-Jahr-Feier der Sankt-Georg-Kirche in Sassenreuth, die am Sonntag, 7. Mai 2017, begangen werden soll. Der Bischof sei eingeladen worden, ob er persönlich kommen werde, stehe jedoch noch nicht fest, teilte der Pfarrer mit.

Große Glaubensstärke


Die Bedeutung dieses Gotteshauses liege darin, dass es während des Zweiten Weltkriegs von 1939 bis 1942 gebaut worden sei, erklärte Röder. Dies zeuge von großer Glaubensstärke des Bauherrn Pfarrer Leonhard Zechmeier, der absolut kein Freund der Nazis gewesen sei, aber auch der vielen Helfer aus der ehemaligen Gemeinde Sassenreuth, die ein echtes Glaubenszeugnis abgelegt hätten. "Für dieses Fest braucht die Pfarrei die Unterstützung vieler, worum ich schon jetzt herzlich bitten möchte."

Zudem stehe 2017 die Sanierung des Pfarrzentrums an, "das ja nicht nur für die Zusammenkünfte unserer Pfarrgemeinde und ihrer Gruppen und Vereine von Bedeutung ist, sondern darüber hinaus ja auch allen Vereinen für ihre Veranstaltungen und allen Bürgern der Marktgemeinde für private Feiern zur Verfügung steht". Der Kostenvoranschlag liege derzeit bei etwa 230 000 Euro - eine Summe, die die Kirchenstiftung nicht alleine aufbringen könne, machte Pater Benedikt deutlich. So sei man dankbar, dass das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz und die Marktgemeinde bei diesem notwendigen Vorhaben finanzielle Unterstützung gewähren.

Neben der Außensanierung sei vor allem aus brandschutztechnischen Gründen der Bau einer zweiten Fluchttreppe aus dem ersten Stock dringend erforderlich, da sonst die Schließung des oberen Stockwerks drohe, erläuterte der Geistliche. Schließlich müsse noch die defekte Heizungsanlage erneuert werden, da sie aufgrund eines Stromschadens nur noch mit halber Kraft laufe und die Kosten für die Reparatur in keinem Verhältnis mehr stünden zum Alter des Heizkessels (fast 30 Jahre).

Frieren im Pfarrhaus


Derzeit werde im Winter, wenn das Pfarrheim geheizt werde, die Temperatur im Pfarrhaus heruntergefahren, informierte Röder. Das habe zur Folge, dass die Pfarrsekretärin und er frieren müssten. Dieser Zustand sei nicht gutzuheißen.

Pater Benedikts Dank galt schließlich jenen, die den Dankeschön-Abend vorbereitet sowie für Gottes Lohn Salate und Nachspeisen mitgebracht hatten, vor allem den Pfarrgemeinderäten. Sein weiterer Dank galt Rosalinde und Fritz Fürk für die Öffentlichkeitsarbeit.
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