Denkmalpflege will Bilder aus der Heinersreuther Waldkapelle begutachten
Alter Kreuzweg taucht wieder auf

Vermischtes
Kirchenthumbach
02.04.2016
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Heinersreuth. Er besteht nun schon seit elf Jahren und zählt aktuell 105 Mitglieder: Die Sanierung, Erhaltung und Pflege der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung hat sich der Kapellenverein Heinersreuth auf die Fahne geschrieben. In der Jahreshauptversammlung ließ Vorsitzender Manfred Schaller wieder ein ereignisreiches Jahr Revue passieren.

Ab Mai wurden in der Waldkapelle im 14-tägigen Rhythmus Gottesdienste gefeiert. Zum Triduum und Patrozinium wurden wieder zahlreiche Gäste und Gottesdienstbesucher begrüßt. Zelebranten an den vier Tagen waren Pater Samuel Patton, Stadtpfarrer Hannes Lorenz aus Nabburg und Militärdekan Dr. Thomas Balogh. Der weltliche Teil des Festes lag in den bewährten Händen der Feuerwehr Heinersreuth. Zum Feiertag Mariä Himmelfahrt bot der Kapellenverein Kräuterbuschen zum Verkauf an.

Die bereits zur Tradition gewordene Adventsandacht am ersten Adventssonntag wurde von Pater Samuel gestaltet und musikalisch vom Gesangsverein aus Engelmannsreuth umrahmt. Auch der Jahreskalender erfreute sich wieder großer Beliebtheit, sagte Manfred Schaller. Die letzte Aktion im abgelaufenen Vereinsjahr war die Teilnahme am Kirchenthumbacher Weihnachtsmarkt, bei dem die Mitglieder Cappuccino, Espresso sowie den Jahreskalender verkauften. Bei einer Aufräumaktion wurden die Kreuzwegbilder, die ehemals in der Waldkapelle hingen, wiederentdeckt. Raimund Karl vom Landesamt für Denkmalpflege wird sie nun begutachten. Anschließend soll über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Am Ende seines Berichts bedankte sich der Vorsitzende bei allen Spendern und Helfern für die "ausgezeichnete Unterstützung", vor allem für die gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde Kirchenthumbach und der Pfarrei St. Jakobus Thurndorf. Als nächsten Arbeitseinsatz kündigte er das Streichen des Glockenturmes an. Trotz der aufwendigen und kostenintensiven Renovierung und Restaurierung gehe es dem Kapellenverein finanziell sehr gut, teilte Kassier Norbert Gradl mit.

Pater Samuel lobte die Arbeit des Vorstands und bedankte sich bei ihm und allen Mitgliedern für die seit 2005 geleistete Arbeit. Die Kapelle sei nicht nur in Heinersreuth und Thurndorf, sondern auch in der weiteren Umgebung bekannt und beliebt. Bürgermeister Jürgen Kürzinger würdigte ebenfalls die Arbeit des Vereins und sicherte die weitere Unterstützung der Marktgemeinde zu. Er hob hervor, dass sich die Kirche innen und außen in hervorragendem Zustand befinde.
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