Deutsche Stieleiche „wandert“ zur Johanneskirche
Grüne Erinnerung

Vermischtes
Kirchenthumbach
06.10.2016
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Als ewiges Andenken an das Festjahr "50 Jahre Johanneskirche" steht im Garten des Gotteshauses seit Sonntag eine Deutsche Eiche. Pfarrerin Anne Utz, der Vorsitzende der Wanderfreunde, Peter Nürnberger, sowie Gärtnermeister Robert Herl griffen zu Spaten und Schaufel, um das von den Wanderfreunden gestiftete Bäumchen zu pflanzen.

Deren Mitglieder hatten es beim Volkswandertag in Kallmünz "erwandert". "Im Vorstand war man der Meinung, das Pflanzen der Eiche als Baum des Jahres wäre ein schöner Abschluss und eine schöne Erinnerung an das so ereignisreiche Festjahr", erklärte Nürnberger in einer kurzen Rede.

Pfarrerin Anne Utz, die den Baum segnete, sagte in ihrer Ansprache, als Mensch mit Leib, Geist und Seele könne man einiges für diese drei Seiten tun. "Aber wie in der Natur hängt es auch bei den Menschen nicht nur von ihnen selbst ab, ob etwas wächst oder gedeiht." In der Stille konnten alle für sich überlegen, ob sie in diesen drei Bereichen gesät haben und ernten konnten.

Gärtnermeister Robert Herl ging näher auf die Stieleiche - lateinischer Name "Quercus robur" - ein. Die Menschen hätten schon immer die große Würde, die alte Eichbäume ausstrahlten, empfunden. Eine Pflanze wie die Eiche, die in so vielen Zeitaltern als positives Symbol aufgegriffen werde, müsse ganz besondere Eigenschaften besitzen, merkte Herl an. Eiche und Pistazie, auf Hebräisch "Allon" und "Elah", symbolisierten in der Bibel Stärke und Glanz. Beide Namen seien nah verwandt mit den Worten "Gott" und "Göttin".
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