"Dumbacher" feiern zünftiges Pfarrfest - Besucher kommen auf ihre Kosten
"Sause" unter freiem Himmel

Ein geselliges "Feiervölkchen" versammelte sich am Sonntag in Sichtweite der Pfarrkirche (links). Alt und Jung ließen es sich nach dem Festgottesdienst zur Glockenweihe beim Pfarrfest gutgehen. Kein Wunder, war doch für alle etwas geboten: angefangen beispielsweise vom Weißwurstfrühstück übers Torwandschießen bis hin zur "Festbraterei". Bilder: ü (3)
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Kirchenthumbach
06.07.2016
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Recht zünftig ging es zu, und zwar bereits nach der Glockenweihe: mit einem Konzert der Kirchenthumbacher Blaskapelle. Zu den Klängen böhmischer, mährischer und bayerischer Musik schmeckten die Weißwürste und das dazugehörige Weißbier beim Pfarrfest besonders gut.

Rundum betrachtet war die Freiluft-Veranstaltung ein voller Erfolg. Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung sowie die kirchlichen Vereine und Organisationen arbeiteten Hand in Hand.

So richtig los ging die "Sause" am Nachmittag. Einmal mehr stellten die "Dumbacher" beim Pfarrfest unter Beweis, dass sie nicht nur zusammenhalten, sondern auch ein geselliges "Feiervölkchen" sind. Auf der großen Musikbühne am Turnerplatz hatte die Damen-Bigband aus Waidhaus Platz genommen. Die Instrumentalistinnen boten Musik und Gesang von der allerbesten Sorte.

Die fleißigen Mitglieder des Katholischen Frauenbundes hatten die Logistik für Kaffee und Kuchen übernommen. Die selbst gebackenen Kuchen und Torten waren nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein Hochgenuss. In der Garage von "Herrn Hochwürden" hatte der Pfarrgemeinderat die "Festbraterei" eingerichtet. Es gab Hamburger, Bratwürste, Käse vom Laib, Brezen und Pommes.

"Schießen wie der Hector"


Voll auf ihre Kosten kamen ebenso die Mädchen und Buben. Im Schatten des Kirchenturms hatte der Katholische Burschenverein seine Zelte aufgeschlagen und animierte dort Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Kicker zum Torwandschießen. Wer sechs Mal traf, wurde mit einem EM-Ball belohnt. "Ihr müsst schießen wie der Hector, nicht wie der 'Schweini'", empfahlen die Moderatoren. Auf dem Vorplatz der Kirche war eine Spielstraße aufgebaut mit Dosenwerfen und Zielangeln, die von der KAB betreut wurde. Die Theaterfreunde, ein Aktivposten in der Gemeinde, hatten das Kinderschminken übernommen. Das Team der Kinderkirche bastelte mit den Kleinen Glocken aus Tontöpfen. Als Zugabe wurden sie auch noch bunt bemalt.

Wenn "Sanis" schminken


Werbung, nicht nur in eigener Sache, machte die BRK-Bereitschaft. Die Besucher durften einen Rettungswagen besichtigen, zudem schminkten die "Sanis" sie mit "Wunden" und "Verletzungen" und legten Verbände an. Das sah teilweise zwar ein bisschen martialisch aus, verfehlte aber nicht seinen pädagogischen Sinn.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der "Leirischen Bawalatschn" des Thumbacher Heimat- und Trachtenvereins. Hochzufrieden zeigte sich schließlich "Festwirt" Pater Dr. Benedikt Röder. Auch seine Eltern feierten mit: Sie waren eigens zum Pfarrfest aus Hessen in die Oberpfalz gereist und ließen sich genüsslich Kaffee und Kuchen schmecken.
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