Glocke läutet nun wieder zum Letzten Geleit

Die Friedhofsglocke kehrt mit neuer Läutetechnik zurück. Darüber freuen sich von recht, 1. Bürgermeister Jürgen Kürzinger, Pater Dr. Benedikt Röder und 2. Bürgermeister Josef Schreglmann
Vermischtes
Kirchenthumbach
28.11.2016
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(lep) Im Herbst 2015 erfolgte die Sanierung des kleinen Glockenturms der Leichenhalle. Jetzt wurde eine neue Läutetechnik mit elektronischer Steuerung eingebaut. Arbeiter des Bauhofes sowie eine Spezialfirma aus Bayreuth sorgten für einen reibungslosen Ablauf hoch oben im Glockenturm. In der Glockenstube wurden einige Holzbalken ausgewechselt und die neue Läutetechnik mit Funk-Glockensteuerung installiert.

Ein Blick in die Kirchenbücher und die Bauakten der Gemeinde verrät, dass die Glocke aus der Pfarrei Haag stammt. 1938 wurde sie von Sassenreuth für 25 Reichsmark erworben. Im April 1950 gab das Dorf laut Vertrag die Glocke an das Leichenhaus in Kirchenthumbach ab. Sie hat einen Durchmesser von 30 Zentimeter, ist aus Bronze gegossen und hat eine dünne Glockenrippe, die das Klangverhalten, speziell den Teiltonaufbau bestimmt. Pläne für das Leichenhaus gab es schon 1926, Kostenschätzungen aus dem Jahre 1929. Dann kam der Zweite Weltkrieg und das Vorhaben musste ruhen. Im Jahre 1947 wurde schließlich das Leichenhaus erbaut. Am Sonntag, 4. Dezember, um 10.30 Uhr wird die neue Läuteanlage in der Trauerhalle gesegnet. Dann wird bei Beerdigungen die alte Tradition wieder aufgenommen und die Glocke läutet zum letzten Geleit.
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