Gottesdienst mit indischem Bischof Joseph – Ein „Freund der Pfarrgemeinde“
„Ihr gebt Zukunft und Hoffnung“

Dank mit Gebeten: Bischof Dr. Joseph Kaithathara zelebrierte bei seinem Kurzbesuch einen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Bild: ü
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Kirchenthumbach
19.07.2016
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Hohen Besuch hatte die Pfarrei Mariä Himmelfahrt: Bischof Dr. Joseph Kaithathara aus der indischen Diözese Gwalior feierte zusammen mit Pater Dr. Benedikt Röder einen Gottesdienst. Der Ortsgeistliche hieß dazu auch Schwester Paula willkommen, die als Sekretärin und Managerin für Bischof Joseph tätig ist.

"Sie sind seit vielen Jahren mit Kirchenthumbach verbunden und so ein Freund der Pfarrgemeinde geworden", sagte Pater Benedikt eingangs. Der Missionskreis unterstütze Bischof Josephs Projekte schon seit vielen Jahren, wofür er, Röder, dankbar sei. Die außerordentliche Kollekte in der Messe sei ebenfalls dafür bestimmt. Auch Bischof Joseph bedankte sich für die zahlreichen Hilfen und Aktionen sowie die vielen Messstipendien und ging auf Projekte in seiner Diözese ein. Dabei nannte er unter anderem eine Schule für Arme. Dank der Hilfe aus der Marktgemeinde könnten im Winter warme Decken und frisches Trinkwasser bereitgestellt werden. Dankbar seien auch die Kranken im Spital.

"Mit Hilfe und Unterstützung der Kirchenthumbacher Christen kann viel für meine Leute getan werden. Ihr gebt Zukunft und Hoffnung für die Menschen in meiner Diözese", betonte der Bischof. Er versprach, mit Gebeten zu danken.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Pfarrheim eine Begegnung mit dem indischen Würdenträger statt. Das Bistum Gwalior wurde erst 1999 von Papst Johannes Paul II. gegründet. Dr. Joseph Kaithathara, ein promovierter Kirchenrechtler, ist der erste Bischof dieser Diözese. Gwalior liegt 300 Kilometer südöstlich von Delhi.

In Deutschland gibt es einen Freundeskreis, der die Anliegen des Bischofs unterstützt. Durch das Engagement dieser Gruppe war es möglich, bereits acht Schulen, Kranken- und Sozialstationen sowie ein Knabenseminar und ein Krankenhaus zu errichten. Hinzu kamen zahlreiche Brunnen.
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