Hilfe ist für sie selbstverständlich
Neujahrsempfang: Großer Dank an Flüchtlings-Nachbarn

Das Engagement der Frauen und Männer, die sich in der Marktgemeinde um die Asylbewerber kümmern, würdigte Bürgermeister Jürgen Kürzinger (rechts) beim Neujahrsempfang. Im Bild (von links): Albrecht Heimberg (ehrenamtlicher Flüchtlingsbeauftragter der Marktgemeinde), Brigitte und Sabine Kißler, Monika Kellner sowie Gerda und Georg Rinnagl. Bild: lep
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Kirchenthumbach
07.01.2016
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Den Nachbarn der in der Marktgemeinde wohnenden Asylbewerber aus Serbien, Syrien und der Ukraine galt beim Neujahrsempfang (wir berichteten) der besondere Dank von Bürgermeister Jürgen Kürzinger.

Im vergangenen Jahr habe die weltpolitische Lage "wohl bei uns allen oft viel Besorgnis, Entsetzen und Mitgefühl mit den unmittelbar Betroffenen ausgelöst", sagte er. "So viele Krisen und Konflikte, so viele jäh aufgeflammte Kämpfe, so viel Brutalität" habe es schon lange nicht mehr gegeben. "Die Auswirkungen reichen bis zu uns. Mitten unter uns leben Menschen, die Angehörige in den Krisenregionen hatten; auch zu uns flohen und fliehen Menschen."

In dieser Situation zeigten Bürger der Marktgemeinde auf, was Integration wirklich bedeutet: "Vor Ort den Menschen helfen; nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Unterstützung geben; einfach mal da zu sein, um kleine Dinge zu erledigen." Für Albrecht Heimberg, Wilhelm Retsch und die Nachbarn der Asylbewerber sei es selbstverständlich, zu helfen.

Bürgermeister Jürgen Kürzinger bedankte sich dafür und bat: "Engagieren Sie sich weiterhin in und für unsere Gemeinde."
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