Katholische Pfarrgemeinde nimmt Sanierung des Pfarrzentrums in Angriff
Baubeginn im Frühjahr

Auch Schäden in den Mauern gilt es zu beheben.
Vermischtes
Kirchenthumbach
19.11.2016
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Das katholische Pfarrzentrum - Pfarrhof wie auch Pfarrheim - gegenüber der Kirche Mariä Himmelfahrt ist sanierungsbedürftig. Die Kirchenverwaltung, an der Spitze Pater Dr. Benedikt Röder und Kirchenpfleger Richard Zeitler, hat deshalb eine Rundumerneuerung der Immobilie auf den Weg gebracht. Die geschätzten Kosten für die Sanierung betragen 230 000 Euro.

Mit Harry Bauer hat die Pfarrei dafür einen ortsansässigen Architekten - einen Neubürger - unter Vertrag genommen. Die Maßnahme ist sowohl außen wie innen relativ umfangreich. Derzeit läuft die Planungs- und Genehmigungsphase. Im Frühjahr nächsten Jahres soll Baubeginn sein.

Brandschutztechnische Auflagen erfordern den Anbau einer Fluchttreppe, die an der Rückseite des Gebäudes - auf der Lindner-Seite - platziert werden soll, um die Fassadenansicht nicht negativ zu beeinflussen. Dafür hat der Architekt Kosten von 15 000 Euro errechnet. Darin enthalten sind auch die erforderlichen Umbauarbeiten im Obergeschoss.

Das Überarbeiten des Außenputzes mit Neuanstrich wird voraussichtlich 39 000 Euro kosten. Die Fensterläden werden demontiert, die Fenster selbst müssen neu gestrichen werden, die Ortgangbretter werden mit Kupferblech verkleidet - Kosten: 11 000 Euro. Im Eingangsbereich werden die angefaulte und entsprechend beschädigte Holzständerkonstruktion sowie die Außenbeleuchtung erneuert. Dafür sind weitere 11 000 Euro vorgesehen.

Nur 50 Prozent Leistung


Teuerste Maßnahme mit rund 84 000 Euro ist die Erneuerung der Heizungs-, der Verteiler- und der Lüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung. Die bisherige Heizung bringt nur mehr 50 Prozent ihrer Leistung. Auf dem Sanierungsplan stehen außerdem die Instandsetzung der Stützmauer sowie der Außentreppe von der Buchbergerstraße zum Pfarrzentrum mit Kosten von 26 000 Euro.

Weitere 44 000 Euro sind für Rechnungen der Fachingenieure und für Genehmigungskosten veranschlagt. Gefördert wird das Vorhaben vom Bistum Regensburg, dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz und der Marktgemeinde. Die Pfarrgemeinde selbst muss 55 000 Euro aufbringen.

Knapp 30 Jahre alt


Die beiden Gebäude, im Grunde eine bauliche Einheit, wurden 1988 unter Pfarrer Konrad Beierl errichtet. Heute wird das Pfarrzentrum von kirchlichen wie weltlichen Vereinen genutzt. Auch die Einwohner haben für Feiern aller Art Zugang, zumal kein geeigneter Saal dieser Größenordnung am Ort zur Verfügung steht.
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