Kommunion kann kommen
Buben und Mädchen bereiten sich auf Erstkommunion vor

Gabriele Gabriel bereitet die Buben und Mädchen auf ihre Erstkommunion vor. Dabei geht die Gemeindereferentin auch neue Wege. Bild: ü
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Kirchenthumbach
08.02.2016
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Für die Vorbereitung auf die Erstkommunion setzt Gemeindereferentin auf ein paar Neuigkeiten. Damit sollen die Buben und Mädchen mehr davon mitbekommen, was Gottesdienst eigentlich bedeutet.

Bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion geht Gemeindereferentin Gabriele Gabriel neue Wege. Sie setzt auf Weggottesdienste wie bisher, auf Wortgottesdienste oder Eucharistiefeiern nach dem herkömmlichen liturgischen Muster. Gabriel ist beauftragt, außerschulisch die Kinder auf das Sakrament der Erstkommunion vorzubereiten.

In Eucharistie einbinden


Den Religionsunterricht an der Grundschule erteilt weiterhin der Ortsgeistliche, Pater Dr. Benedikt Röder. Hinzu kommen Tischgruppen, zum Teil zu Hause, die von den Eltern organisiert und abgehalten werden. Die Vorgaben dazu liefert die Gemeindereferentin.

Beim Konzept Weggottesdienst wird die Frage beantwortet, wie Kommunionkinder an die Feier der Eucharistie herangeführt werden können. Die Weggottesdienste sollen Kinder Schritt für Schritt in die Feier der Eucharistie einbinden. Durch Wiederholungen sollen ihnen die Worte und Gesten der Liturgie in Fleisch und Blut übergehen und dabei ihr Herz erreichen.

Gabriele Gabriel ist von der neuen, etwas anderen Lehrweise überzeugt. Bei einem Weggottesdienst werden verschiedene Elemente eingebunden. Dabei bekommen die Kinder wesentlich mehr mit, was Gottesdienst eigentlich bedeutet.

Minuten in Stille


Anfangs geben die Kinder das Versprechen ab, sie wollen Freundin oder Freund von Jesus sein. Die Gemeindereferentin setzt dabei auf verschiedene Schwerpunkte, zumal Kinder das Bedürfnis haben, vieles selbst zu machen. So bringen sie Kerzen und Kreuz zum Altar, sie gehen den Weg in die Stille, indem sie einer dezenten Musik lauschen und sich einige Minuten in Ruhe konzentrieren. Sie schicken auch Gedanken zu Gott. Dabei halten sie die Hände symbolisch vor den Mund oder legen die Hände auf ihr Herz. Die Kinder sitzen bewusst im Chorraum, damit die Thematik einträchtiger und inniger auf sie zugeschnitten werden kann. Jedes Kind erhält eine Aufgabe, die es selbst wählen darf.

Nach Ansicht der Religionspädagogin fühlen sich die künftigen Erstkommunionkinder besser angesprochen und sie sind mit Begeisterung bei der Sache. Bis zur Feier der Erstkommunion am Sonntag, 3. April (Weißer Sonntag), stehen insgesamt 14 Weggottesdienste, jeweils von 16.15 bis 17.15 Uhr, in der Pfarrkirche auf dem Programm. Bild: Fürk
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