Konservierungsstoffe im "Fensterl"

So soll's sein: Ein Schaufenster, das Information und Unterhaltung bietet. Bild. Fürk
Vermischtes
Kirchenthumbach
13.10.2016
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Seit den 1960er Jahren gibt es den Kühlschrank, aber wie war das zuvor mit verderblichen Lebensmitteln? Martin Kohls "Schaufensterl" am Marktplatz erklärt es.

Das Motto für die Herbstmonate lautet "Leben ohne Kühlschrank". Das "Schaufesterl" zeigt Geräte zum Einkochen, Einlegen und Pökeln. Einlegen ist eine Möglichkeit, Lebensmittel haltbar zu machen und zu würzen. Seit langer Zeit werden Gurken, Kürbisse, Eier oder Heringe durch Essigsud oder Salzwasser haltbar gemacht.

Auch Einsalzen konserviert. Durch das Pökeln wird Fleisch, Fisch, Kräuter oder Gemüse haltbar. Im Keller lagerten die Vorräte in Holzfässern oder Tongefäßen. Gelbe Rüben wurden im Keller aber auch in Sand eingegraben, um sie haltbar zu machen.

Mit dem Einzug der Kühltechnik verlor das Einwecken und Einlegen an Bedeutung. Doch bevor in den Kirchenthumbacher Haushalten der Kühlschrank zur festen Einrichtung wurde, baute eine Amberger Firma im Burgring eine Gemeinschaftsgefrieranlage ein.

Die alte Scheune des "Biemichlanwesens" wurde abgetragen und darin die Gefrieranlage installiert. Es bestand die Möglichkeit, ein ganzes Segment anzumieten oder ein halbes Fach.
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