Kräuterbuschen: Brauch betont Achtung vor der Schöpfung
Zu Ehren der Muttergottes

Etwa 200 Kräuterbuschen für die Kräutersegnung entstanden bei der gemeinsamen Aktion von Pfarrgemeinderat, Missionskreis und weiteren Helfern. Zum Fest Mariä Himmelfahrt wurden diese in der Pfarrkirche verkauft. Der Erlös kommt der Sanierung des Pfarrheimes zugute. Bild: lep
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Kirchenthumbach
20.08.2016
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"Mariä Aufnahme in den Himmel": Seit dem hohen Mittelalter haben viele Kathedralen und Kirchen, so auch die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, dieses Fest als Patrozinium. In Bayern wird dabei ein schöner alter Brauch gehegt, der noch die Achtung vor der Schöpfung betont: Zu Ehren der Muttergottes und als Bitte um ihren Schutz werden Kräuterbuschen gebunden.

In der Pfarrei haben dabei 18 Helfer aus Pfarrgemeinderat und Missionskreis sowie Unterstützer in einer gemeinsamen Aktion Hand in Hand gearbeitet. Aus zahlreichen gespendeten Heilkräutern und Blumen banden sie im Foyer des Pfarrheimes etwa 200 ansprechende Sträuße und boten sie zum Kauf an.

Nach altem Brauch segnete Pfarrer i.R. Helmut Süß die Kräuterbuschen, die die Gläubigen selbst mitgebracht oder zuvor in der Kirche erworben hatten. 689 Euro kamen bei der Aktion zusammen, die für die Sanierung des Pfarrheimes verwendet werden.
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