Märchenstunde vorm Altar
„Der Fischer und seine Frau“ soll Kindern Zufriedenheit lehren

Pater Dr. Benedikt Röder (hinten, rechts) und der Kindersingkreis beeindruckten beim Familiengottesdienst mit Liedern und einem Märchen. Bild: ü
Vermischtes
Kirchenthumbach
19.10.2016
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(lep) "Danken und zufrieden sein" - zu einem Familiengottesdienst unter diesem Motto hatten Pater Dr. Benedikt Röder und der Kindersingkreis in die Pfarrkirche eingeladen. Schon beim ersten Lied zeigten die jungen Sänger, was in ihnen steckt. Mit Freude und Begeisterung übernahmen sie den musikalischen Part, sprachen die Fürbitten und beeindruckten beim Lesungsspiel "Der Fischer und seine Frau": Eine kleine Hütte am Meer. Dort wohnen ein Fischer und seine Frau. Wie romantisch.

Wäre da nur nicht dieser verflixte Butt an der Angel. Ein sprechender Fisch, der Wünsche erfüllt, wenn er ins Wasser zurück dürfe. Das geschah dann auch, und zum Dank verwandelte der Fisch die Fischerhütte in ein wohnliches Haus mit Hühnern, Enten und einem Garten. Nach einiger Zeit war die Frau unzufrieden und wollte mehr. So wünschte sie sich ein Schloss, danach wollte sie Königin, Kaiserin und schließlich sogar Päpstin werden. Als sie aber Gott werden wollte und der Fischer dies dem Fisch mitteilte, sprach dieser "Geh heim, sie sitzt wieder in der alten Hütte."

Die Geschichte der Brüder Grimm sollte aufgrund des Themas zeigen, dass man zufrieden sein sollte mit dem, was man hat. Man soll nicht immer mehr haben wollen, da man auch alles verlieren könne, was man gewonnen hat.

Vor dem Segen stellte Pater Benedikt die neue Gemeindeassistentin Eva-Maria Frohmann der Kirchengemeinde vor. Beim Schlusslied "Auf Wiedersehen" erhielt jedes Kind ein Blatt mit einem Mandala.
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