Marienglocke für die Bergkirche bei erneutem Versuch gelungen - Weihe bei ...
Zweiter Guss ist erfolgreich

Die alten Stahlglocken im Zwiebeltürmchen der Wallfahrtskirche Maria Zell, auch Bergkirche genannt, werden abgebaut und durch neue Bronzeglocken ersetzt: die Konrad- und die Marienglocke. Letztere musste ein zweites Mal gegossen werden, da der erste Versuch missriet. Nun kommt Weihbischof Reinhard Pappenberger am Sonntag, 3. Juli, zur Glockenweihe. Bild: ü
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Kirchenthumbach
02.06.2016
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"Fest gemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt. Heute muss die Glocke werden", heißt es im Gedicht "Das Lied von der Glocke" von Friedrich Schiller. Und gottlob, sie ist geworden, wenn auch erst im zweiten Anlauf: Der erneute Guss der Marienglocke für die Bergkirche ist gelungen. Jetzt kann der Bischof zur Weihe kommen.

Der Glockenguss in der Eifeler Glockengießerei von Cornelia Mark-Maas erfolgte am Samstag, 16. April. "Alles paletti", teilte die Firma Pater Dr. Benedikt Röder jetzt mit.

Der zweite Gussvorgang war notwendig geworden, da die Marienglocke, die größere der beiden neuen Glocken, im ersten Versuch missraten war. Sie traf den gewünschten Ton nicht und war somit unbrauchbar. Gleich im ersten Anlauf gelang dagegen die Konradglocke; sie ist bereits in Kirchenthumbach eingelagert.

Pontifikalgottesdienst


Inzwischen steht auch der Termin der Glockenweihe fest. Weihbischof Reinhard Pappenberger wird diese am Sonntag, 3. Juli, während eines Pontifikalgottesdienstes in der Pfarrkirche segnen. Dieser beginnt um 9 Uhr. Um 8.45 Uhr treffen sich die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen beim Feuerwehrhaus zum Kirchenzug. Dieser bewegt sich über die Bahnhofstraße und den Marktplatz zur Pfarrkirche.

Nach der Eucharistiefeier wird rund um das Pfarrheim das Pfarrfest gefeiert. Eingeläutet wird es mit einem Weißwurst-Frühschoppen, für die Musik dabei sorgt die Blaskapelle Kirchenthumbach. Am Nachmittag wird ein buntes Rahmenprogramm geboten. Unter anderem spielt die Damen-Bigband aus Waidhaus.
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