Neue Bronzeglocken werden in den Zwiebelturm der Bergkirche transportiert
Hinauf in luftige Höhen

Mit Hilfe einer Hebebühne wurden die beiden neuen Bronzeglocken wenige Tage nach ihrer Weihe in den Glockenturm der Bergkirche transportiert. Nun werden sie eingebaut und die technischen Vorrichtungen für das Elektrogeläut installiert. Schon bis morgen, Freitag, soll alles fertig sein. Bilder: ü (2)
Vermischtes
Kirchenthumbach
07.07.2016
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Die beiden neuen Glocken für die Bergkirche sind seit Dienstagvormittag dort, wo sie hingehören: Mit Unterstützung durch Hydraulikkräfte wurden sie in den Zwiebelturm der Wallfahrtskirche gehievt.

Kirchenthumbach. Die fachmännischen Anleitungen dazu gaben Ronny Möllenbruck und Sven Hirche von der Firma Heidenauer Glockengeläute- und Elektroanlagen. Den Kran steuerte Alfons Ritter, Mitglied der Kirchenverwaltung. Bei der Aktion mit dabei waren auch Pater Benedikt und Mesner Wolfgang Höllerer. Derzeit werden die Glocken eingebaut und die technischen Anlagen für das Elektrogeläut montiert. Bereits am morgigen Freitag wollen die Monteure mit der Arbeit fertig sein.

Wenn alles klappt, werden die Glocken eine tolle Premiere haben: Als Hochzeitsglocken werden sie am Samstag, 9. Juli, zur Brautmesse mit Trauung von Susanne Renner und Andreas Götz rufen. Reiner Zufall: Die Braut ist am Fuße des Berges, auf dem die Wallfahrtskirche "Maria Zell" steht, aufgewachsen.

Rost verursacht Löcher


Beim Abbau der alten Stahlglocken bekamen die Monteure wie auch Pater Benedikt und Wolfgang Höllerer große Augen: Eine der Glocken hatte bereits Löcher, hervorgerufen durch Rost, was bei Stahlglocken nicht ungewöhnlich ist. Vermutlich hätte es nicht mehr lange gedauert, bis die alten Glocken ihren Klang verloren und ihren Geist aufgegeben hätten. So betrachtet, war die Entscheidung, zwei neue Bronzeglocken anzuschaffen, die richtige.

Und noch etwas wurde entdeckt: Teile der Holzschindel-Eindeckung des Glockenturmes sind durchlöchert - wie von Maschinengewehrsalven. Aber das ist nicht die Ursache, ebenso wenig ist es der Zahn der Zeit. Übeltäter sind vielmehr Hornissen und Wespen, die sich in luftiger Höhe - und unter dem Schutz Mariens - durch die Schindeln durchgefressen und dahinter ihre Wohnungen eingerichtet haben.
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