Osterfeiertage in Kirchenthumbach
Keine Auferstehung ohne Leid

Pater Benedikt Röder und Ruhestandspfarrer Helmut Süß entzündeten am Osterfeuer die Osterkerze. Mit dabei Mesner Wolfgang Höllerer. Bild: Fürk
Vermischtes
Kirchenthumbach
29.03.2016
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Die Gläubigen der Pfarrei, aber auch viele auswärtige Christen feierten die Osternacht als Nacht der Befreiung. Die Gottesdienste an den drei Tagen des Leiden, Sterbens und der Auferstehung Jesu waren gut besucht.

Vor der Auferstehungsfeier segneten Pater Dr. Benedikt Röder und Pfarrer Helmut Süß auf dem Kirchenvorplatz das Osterfeuer und entzündeten die Osterkerze. Zum ersten Mal kam die neue Feuerschale zum Einsatz. Die Liturgie beinhaltete Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistie. "Zu einer ungewöhnlichen Zeit haben wir uns heute auf den Weg gemacht. Dunkelheit und Kälte der Nacht sind Zeichen, die für die Tiefe des menschlichen Leids stehen. Wir erwarten das Licht das die Finsternis besiegt", sprach Pater Benedikt zu den Gläubigen im lichtlosen Gotteshaus.

Nach dem Einzug verteilten die Ministranten das Licht der Osterkerze. Der feierliche Lobpreis, das Exultet, verkündete, dass die Auferstehung die Nacht erhellt. Die Lesungen berichteten von Gottes großen Taten, das Evangelium von der Auferstehung.

Nach der Auferstehungsfeier dankte der Geistliche allen, die zum Gelingen beigetragen hatten, und lud zur Agape ins Pfarrheim. Bei Wein und Brot wünschten sich die Gläubigen ein frohes Osterfest. Organisiert hatte die Feier der Pfarrgemeinderat.

Der Gründonnerstag hatte drei Tage davor das Triduum Sacrum eröffnet. Die Gottesdienste am Gründonnerstag, am Karfreitag und in der Osternacht bilden eine Einheit: Die Begrüßung am Gründonnerstag-Gottesdienst eröffnete die Feier, der Entlassruf der Osternacht beschloss sie.

Wie den Aposteln im Johannis-Evangelium wurden auch zwölf Mitgliedern der Pfarrgremien die Füße gewaschen: Angelika Lindner für den Pfarrgemeinderat, Rosemarie Fraunholz (Fauenbund), Raimund Lindlbauer (Kinderkirche), Andrea Reisner (Firmlinge), Julia Kaus (Erstkommunionkinder), Birgit Römer (Augenblicke), Maria Schreglmann (Lektoren), Elisabeth Adelhardt (KAB), Birgit Strauß (Missionskreis), Alois Lehner (Kirchenverwaltung), Lukas Lohner (Katholischer Burschenverein) und Sandra Brütting (KLJB Sassenreuth).

Am Karfreitag gliederte sich die Liturgie in Wortgottesdienst, Kreuzverehrung und Kommunionfeier. Die Liturgie blieb schmucklos, in der Kreuzverehrung dankten die Gläubigen dem Herrn für seine Erlösungstat. Mit Vaterunser, Kommunion und schließlich dem Segensgebet endete die Feier nüchtern, wie sie begonnen hatte.
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