Patronatsfest in Mariä-Heimsuchung
Vom Gnadenbild zur Kirche

Die idyllisch gelegene Wallfahrtskirche Mariä-Heimsuchung. Bild: loo
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Kirchenthumbach
27.06.2016
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Heinersreuth. Am kommenden Wochenende wird in der Wallfahrtskirche Mariä-Heimsuchung das Patronatsfest zum Fest Mariä Heimsuchung, der Begegnung von Maria und Elisabeth, gefeiert. Die Kirche geht auf den fußkranken Zimmermann Johann Wolffinger zurück, der aus Dankbarkeit für seinen geheilten Fuß das Gnadenbild stiftete, das heute im Zentrum des Hochaltars der Kirche zu finden ist. Dabei handelte es sich um eine Kopie des Gnadenbildes von Neukirchen zum Heiligen Blut, das vorerst seinen Platz an einem Baum im Kitschenrain fand. Vermutlich entstand daraus zunächst eine Bildwallfahrt. Kurze Zeit später wurde an dieser Stelle eine kleine Kapelle errichtet, in der mit Genehmigung des erzbischöflichen Ordinariats in Bamberg die heilige Messe gefeiert werden durfte.

Die Waldkapelle Heinersreuth, wie die Kirche allseits bekannt ist, wurde in den letzten Jahren umfangreich saniert. Die von 1732 bis 1739 erbaute Kirche ist in Ihrer Einmaligkeit bis heute unverändert erhalten. Besonders hervorzuheben sind die geschnitzten und mit Röteln verzierten Hängewerke der Dachkonstruktion. Die herausragende Bedeutung dieses Bauwerkes ist ein "Kleinod hoher kunstgeschichtlicher und baugeschichtlicher Bedeutung".

Der Festgottesdienst am Sonntag, 3. Juli beginnt um 9 Uhr und wird von der Feuerwehrkapelle Thurndorf mitgestaltet. Zelebriert wird der Gottesdienst bei schönem Wetter am Freialtar. Um 10.45 Uhr findet der Wallfahrtsgottesdienst für die Wallfahrer aus Creußen statt.

Zelebrant beim Familiengottesdienst am Samstag und zum Festgottesdienst am Sonntag ist Pater Alexander Prosche. Für das leibliche Wohl sorgt die Feuerwehr Heinersreuth. Am Sonntag nach dem Gottesdienst gibt es einen Weißwurstfrühschoppen, ab 11 Uhr Mittagessen. Weiterhin gibt es Kaffee und Kuchen. Den Abschluss des Festtages bildet um 18 Uhr eine Andacht mit dem Kirchenchor der Pfarrei St. Jakobus Thurndorf.

Voraus geht dem Festwochenende ein Triduum von Donnerstag, 30. Juni, bis Samstag, 2. Juli. Zelebriert werden die Gottesdienste am Donnerstag und Freitag von Pilgerpfarrer Hannes Lorenz. Am Donnerstag wird der Gottesdienst von den "Michelfelder Moila" musikalisch gestaltet, am Freitag vom Chor "Laudate" aus Kastl. Die Gottesdienste beginnen jeweils um 19 Uhr, um 18.30 Uhr wird der Rosenkranz gebetet. Zu Beginn des Triduums am Donnerstag gibt es ab 18 Uhr zudem die Möglichkeit zur Beichte. Am Samstagabend gibt es um 18 Uhr einen Familiengottesdienst, mitgestaltet vom Kinder- und Jugendchor der Pfarrei St. Jakobus Thurndorf.
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