Pfarrei ehrt Herbert Fraunhofer und Wolfgang Höllerer für jahrzehntelange Dienste
Im „Auftrag des Herrn“ im Einsatz

Mit Präsenten und Gutscheinen bedankte sich Pater Benedikt Röder bei Mesner Wolfgang Höllerer (links) sowie Organist und Kirchenchorleiter Herbert Fraunhofer (rechts). Beide leisten seit jeweils mindestens vier Jahrzehnten wertvolle Dienste in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Bild: rfü
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Kirchenthumbach
23.11.2016
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Zusammen über acht Jahrzehnte im Einsatz für die Pfarrei: Zum Abschluss des Kirchenjahres ehrten Pater Benedikt Röder und Siegfried Failner, der Sprecher des Pfarrgemeinderats, zwei Mitarbeiter mit Präsenten für ihr langjähriges Engagement. Herbert Fraunhofer und Wolfgang Höllerer blicken auf jeweils mindestens 40 Dienstjahre zurück.

Während andere am Sonntagmorgen noch gemütlich am Frühstückstisch sitzen und ihre Brötchen mit Marmelade bestreichen, sei Wolfgang Höllerer bereits im "Auftrag des Herrn" im Einsatz, betonte Failner in seiner Laudatio. Ohne den Mesner würden die Gläubigen vor verschlossener Kirchentüre stehen, ohne ihn würden Kelch, Weihwasser- und Hostienschalen leer bleiben.

Wenn der Pfarrer, die Ministranten und die Gottesdienstbesucher dann kämen, sei alles schon vorbereitet: Das Messgewand für den Priester hänge bereit, der Lesungstext liege auf dem Ambo, Wein und Wasser stünden an ihrem Platz. Auch beim Umziehen der Ministranten in der Sakristei achte Höllerer penibel auf den richtigen Sitz und die richtige Größe der Gewänder.

Als Mesner sei er stets präsent - jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr. Um wie er Spaß an der Arbeit zu haben, müsse man den Glauben auch selbst in sich tragen, sagte der Sprecher des Pfarrgemeinderats. Höllerer sei die rechte Hand des Pfarrers und man sei froh und dankbar, ihn in Kirchenthumbach zu haben. Pater Benedikt und Failner überreichten dem Mesner ein Präsent und einen Gutschein.

Viel Übung und Können


"Wer einmal das größte, lauteste und vielleicht auch schwierigste Musikinstrument spielen möchte, der muss sich für die Orgel entscheiden." Mit diesem Satz begann Failners Laudatio auf Herbert Fraunhofer. Dieser habe sich vor weit mehr als 40 Jahren dazu entschieden, die Orgeln in den Kirchen in Kirchenthumbach und Sassenreuth zu spielen. Er entlocke der Königin der Instrumente seitdem die unterschiedlichsten Töne - vom sanften Pianissimo bis hin zum donnernden Fortissimo. Ein Organist brauche dafür zum einen die Hände für den Klaviertisch, aber auch die Füße für die Pedale am Boden. Um alles miteinander in Einklang zu bringen, sei viel Übung und Können nötig, hob der Laudator hervor.

Das Besondere an einer Orgel sei auch, dass man auf ihr andere Musikinstrumente, ja sogar ein ganzes Orchester nachmachen könne. Dazu seien verschiedene Register vorhanden. Davon komme auch der Ausspruch: "Der Organist zieht alle Register." Und weiter heiße es: "Zur Orgelmusik tanzen die Engel." An Herbert Fraunhofer gewandt, sagte Failner: "Ich denke, zu Ihrer Kirchenmusik hat neben den Engeln bestimmt auch schon der eine oder andere Kirchenbesucher beschwingt mitgesungen."

Ehrung durch Diözese


Der Redner informierte, dass Fraunhofer bereits vor 7 Jahren für 40 Dienstjahre von der Pfarrei geehrt worden war. Zusammen mit der kirchenmusikalischen Zeit in Sassenreuth sei er aber schon 50 Jahre im Einsatz. Nun erhalte er dafür die offizielle Ehrung seitens der Diözese.

Herbert Fraunhofer habe als Organist in der Pfarrei über mehr als vier Jahrzehnte Musik zur Ehre Gottes gemacht und zudem ebenfalls noch viele Jahre den Kirchenchor geleitet. Auch ihm dankten Pater Benedikt und Siegfried Failner mit einem Präsent und einem Gutschein.
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