Rock 'n' Roll auch mit Rollator
Volles Haus und beste Stimmung beim Frauenbund-Fasching

Wallfahrerinnen machten beim Frauenbund-Fasching im Pfarrheim Station und trugen inbrünstig ihre Bitten vor. Zwischen den Sketchen spielte Musiker Franz zünftig auf. Bilder: lep (2)
Vermischtes
Kirchenthumbach
03.02.2016
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Ein buntes Faschingsprogramm zum Hören, Schauen, Schunkeln, Mitsingen, Klatschen und vor allem zum Lachen: Damit sorgte der Katholische Frauenbund einmal mehr für ein volles Haus.

Der Frauenbund-Fasching war wieder einmal ein Höhepunkt der Faschingszeit in der Marktgemeinde. Anita Weber begrüßte die zahlreichen Narren, die sich im Saal des Pfarrheimes versammelt hatten, vor allem die Nachbarvereine aus Grafenwöhr, Pressath, Eschenbach, Oberbibrach und Burkhardsreuth. Danach eröffneten die Sängerinnen des Frauenbundes mit dem Lied "Ich geh tuppern, was machst du?" den bunten Nachmittag. Begleitet wurden die neun Frauen von "Lucki-Lindner" auf dem Akkordeon und seiner Tochter Carola auf der Gitarre.

Der Rollator-Tanz der Linedance-Gruppe war der Lacher schlechthin. Zum Lied "Theo, wir fahr'n nach Lodz" zogen die acht "Rolling-Old-Bones" in entsprechender Kleidung ein - und bewiesen dann, dass man Rock 'n' Roll auch mit Rollator tanzen kann. Stimmung verbreitete den ganzen Nachmittag über Musikant Franz Maunz an Akkordeon und Keyboard. Bei bekannten Liedern wie "Das rote Pferd", "Achy breaky heart" und dem "Fliegerlied" sangen alle kurzerhand mit. Auch das Tanzparkett war immer gut gefüllt.

Strapazierte Lachmuskeln


Unterhaltung und Gesang waren aber noch lange nicht alles. Monika Renner und Monika Weiß strapazierten mit dem Sketch "Gut, dass Mann es besser weiß" die Lachmuskeln des Publikums. Bei einem weiteren Auftritt zeigten die Linedancer einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Repertoire.

Dann wurde es dunkel im Saal und einige Wallfahrerinnen zogen betend und bittend ein. "Ja, wallfahrtn gehn ma, mia neun Leid. In Gotts Nam, san alle no ledig und möchtn an Mo. Wir hoffen und warten, jahrein und jahraus, es kummt aber koana, o Weh und o Graus." Deshalb lautete ihre Fürbitte: "Heiliger Sankt Schickanus, geh hör uns doch o, geh schick uns, geh schick uns doch endlich an Mo."

Nicht zuletzt war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Mit Kaffee und einer großen Auswahl an Kuchen begann der unterhaltsame Nachmittag. Später standen auch Herzhaftes wie Bratwürste sauer oder gegrillt auf der Speisekarte.
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