Sanierung der Mariahilf-Kapelle Thurndorf: Erster Bauabschnitt abgeschlossen
Risse weg, Giebel stabil

Komplett eingerüstet ist die Mariahilf-Kapelle in Thurndorf - und es ist schon viel geschehen: Das komplette Dach ist neu, die Risse in den Mauern sind verpresst und der wackelnde Giebel stabilisiert worden. Bild: ü
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Kirchenthumbach
26.11.2016
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Teil eins der Sanierung der Thurndorfer Mariahilf-Kapelle ist abgeschlossen. Bedingt durch das baufreundliche Herbstwetter wurden rechtzeitig vor dem Wintereinbruch die gesetzten Ziele erreicht.

Thurndorf. So wurde der Dachstuhl des kleinen Gotteshauses nahezu komplett erneuert. Die Dachflächen wurden isoliert und verschalt, zudem bekam die Kapelle eine neue Biberschwanz-Eindeckung. Auch die Dachrinnen aus Kupfer wurden zum Teil erneuert.

Nach Auskunft von Kirchenpfleger Franz Eller sind daneben bereits die Risse im Mauerwerk verpresst worden, ebenso die im Gewölbe. Des Weiteren ist der Giebel, eine Mauer von nur zwölf Zentimeter Stärke, stabilisiert worden. Nach Meinung von Fachleuten sei es dafür höchste Zeit geworden, hob Eller hervor: Der Giebel habe schon bedrohlich gewackelt.

Nach der Winterpause wird der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen. Auf dem Plan stehen dann die Fundamentierung und Trockenlegung der Außenmauern, die Erneuerung des Außenputzes sowie das Streichen der Fassade. Auch die Außentreppe soll wieder auf Vordermann gebracht werden. Dafür sollen Granitstufen verwendet werden. Insgesamt belaufen sich die geschätzten Kosten für die Sanierung der Kapelle auf 150 000 Euro.
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