Sassenreuther Jagdpächter Mario Goß mit Appell in Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft
Wald ist in der Dämmerung tabu

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Kirchenthumbach
08.04.2016
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Freizeitaktivitäten in der Dämmerung vermeiden, um das Wild nicht zu stören: Diesen Appell richtete Jäger Mario Goß in der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft an alle. Kopfschmerzen bereitet ihm diesbezüglich auch der geplante Geopark-Weg durch den Jagdbogen I.

Sassenreuth. Insgesamt gab es jedoch keine größeren Probleme, wie im Rückblick von Jagdvorsteher Helmut Trenz in der Gastwirtschaft Biersack deutlich wurde. Sein Dank galt allen freiwilligen Helfern, die bei der Wegebauaktion sowie den Grabenpflegearbeiten Fahrzeuge oder Arbeitskraft zum Abtransport zur Verfügung stellten.

Zweiter Bürgermeister Josef Schreglmann, der ebenso gekommen war wie Gemeinderat Georg Adelhardt, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und sagte auch für die Zukunft die Unterstützung der Gemeinde zu.

Die Jagdgenossen sprachen sich wie in der Vergangenheit dafür aus, den Jagdpachtschilling in Höhe von 2,50 pro Hektar wieder in den Wegebau zu investieren. Wer sich den Pachtschilling ausbezahlen lassen möchte, muss dies bis 30. April schriftlich bei Helmut Trenz oder Hermann Lettner beantragen. Des Weiteren wurde die Anschaffung des digitalen Jagdkatasters beschlossen.

Jäger Thorsten Beierlein dankte abschließend für die gute Zusammenarbeit und berichtete, dass die Abschusszahlen eingehalten worden seien. Er und sein Kollege Mario Goß werden von den Gehilfen Klaus Robert und Thorsten Renner unterstützt. Am Ende ließen sich die Jagdgenossen Wildschweinleberkäs, spendiert von Mario Goß, schmecken.
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