Spielplatz „Am Sandbrunnen“: Lösung in Sicht
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In einer Unterschriftenliste bekräftigten viele Bewohner des Baugebiets "Am Sandbrunnen" die Notwendigkeit zum Erhalt ihres auf Privatgelände errichteten Spielplatzes. Nach einem Eigentümerwechsel befürchten viele Eltern dessen Räumung. Deshalb übergaben sie mit Unterstützern eine "Protestnote" an Bürgermeister Jürgen Kürzinger. Bild: do
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Kirchenthumbach
10.11.2016
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Die Bewohner des Baugebiets "Am Sandbrunnen" und weitere Kirchenthumbacher sorgen sich um ihren Spielplatz. Entstanden ist das kleine Kinderparadies mit viel Initiative der Siedler auf Privatgrund. Nach einem Eigentümerwechsel schienen die Tage des Spielplatzes gezählt (wir berichteten). Das war Anlass für die Fraktion der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG), mit einem Eilantrag an den Marktrat auf die Entwicklung hinzuweisen und nach einer Übergangslösung zu suchen.

Die Erweiterung des Baugebiets abzuwarten, sei für die CWG keine Option: Fraktionssprecher Jürgen Geyer befürchtet eine lange Erschließungsphase. Er bedauert, dass der CWG-Eilantrag im Rat nicht behandelt wurde.

Grund genug für eine Siedlerinitiative um Sprecher Ewald Plößner. Deren Wunsch laut Unterschriftenliste: Die Marktgemeinde soll alles unternehmen, um den Spielplatzbetrieb durch Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer bis zu einer "Endlösung" im neuen Baugebiet aufrecht zu erhalten.

Bei der Übergabe der "Protestnote" stieß der Appell der Siedlergemeinschaft bei Bürgermeister Jürgen Kürzinger auf offene Ohren. Der Gemeindechef verwies auf laufende Gespräche mit dem Käufer des Grundstücks - und er verkündete Positives: "Der Missstand scheint derzeit geheilt, weil noch keine akute Bauabsicht besteht." Kürzinger zeigte sich optimistisch, bis zum Neubau eines Spielplatzes im neuen Baugebiet das Areal weiter nutzen zu können.
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