„Trittsicher-Bewegungskurse“
Fit und mobil im Alltag

Referentin Petra Hager. Bild: rfü
Vermischtes
Kirchenthumbach
11.11.2016
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"Trittsicher durchs Leben gehen" und "Unfallgefahren im Alltag auf dem Hof": Zu diesen Themen referierte Petra Hager von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) bei der Versammlung der Landfrauen im Gasthof Thumbeck (wir berichteten). Veranstalter war das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes.

Balanceübungen


Petra Hager appellierte an die Bäuerinnen, "Trittsicher-Bewegungskurse" zu besuchen, mit dem Ziel, Fitness und Mobilität im Alltag zu erhalten. Erreicht werden könne dies durch gezieltes körperliches Training sowie durch Kraft- und Balanceübungen. Die Landfrauen organisieren selbst die Kurse mit sechs Einheiten zu je 90 Minuten, die geschulte Übungsleiter des Deutschen Turnerbundes oder Physiotherapeuten leiten. Die Teilnahme sei kostenlos, erläuterte die Betriebsrevisorin.

Nach ihren Worten könnten alle daran mitmachen, auch ältere Menschen. Die Teilnahme sei in der Regel auch bei Vorerkrankungen oder nach einem Knochenbruch möglich. Erfolge der "Trittsicher-Bewegungskurse" seien Muskelaufbau, Bewegungssicherheit und jede Menge Spaß. Nicht unerwähnt ließ die Referentin, dass das Training wissenschaftlich untersucht worden sei und nachweislich dazu beitrage, Stürze zu verhindern.

Petra Hager nahm auch zum Thema "Knochengesundheit" Stellung. Osteoporose bedeute Knochenschwund und betreffe viele Menschen im hohen Alter. Zur Behandlung gebe es wirksame Medikamente, die vor allem Knochenbrüche verhindern. Festgestellt werden könne Osteoporose über eine Knochendichtemessung, die wenige Minuten dauere, schmerzfrei sei und eine nur minimale Strahlenbelastung habe.

Kostenlose Untersuchung


Die Sozialversicherung sei bei der Organisation und Terminierung einer solchen Untersuchung behilflich. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Besprechung mit dem Hausarzt. Für Versicherte der Landwirtschaftlichen Krankenkasse sei die Untersuchung kostenlos, teilte die Referentin mit.

Zum Abschluss gab sie den Zuhörerinnen zehn Tipps, um gesund älter zu werden: in Bewegung bleiben, mit dem Rauchen aufhören, auf sein Gewicht und seinen Blutdruck achten, Familie und Freunde, gut essen und trinken (mindestens zwei Liter am Tag), Vorsorge in Anspruch nehmen, es sich gut gehen lassen, lernen, alt zu werden, auf seine Zähne achten und den Spruch "Optimisten leben länger" beherzigen. Ortsbäuerin Anita Weber bedankte sich bei Petra Hager für den aufschlussreichen Vortrag und überreichte ihr einen Geschenkkorb.
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