Untersuchung des Grundwassers
F-16-Absturz: Wasser sauber?

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Kirchenthumbach
29.04.2016
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Die Untersuchung des Grundwassers an der Absturzstelle des US-Kampfjets ist noch nicht abgeschlossen, der Chef des Ingenieurbüros Piewak scheint aber nicht mehr davon auszugehen, im Grundwasser giftige Stoffe zu finden. Der Nordbayerische Kurier zitiert Manfred Piewka in dieser Woche mit der Aussage, "sein Bauchgefühl" sage ihm, dass die Untersuchung des Wassers keinen Befund liefern werde. Darauf sollen die bisherigen Ergebnisse hindeuten.

Auf das Bauchgefühl des Untersuchungsleiters möchte sich das Landratsamts jedoch nicht verlassen. Von dort gibt es zu der Meldung im Kurier keinen Kommentar. Sprecher Reinhard Schmid verweist lediglich darauf, dass die Untersuchungen noch laufen. Ein Ergebnis soll Ende Januar vorliegen. "Dieses werden wir dann der Öffentlichkeit vorstellen."

Bei dem Absturz der F-16 im August sickerten tausende Liter Kerosin und eine kleinere Menge Hydrazin in den Boden. Rettungskräfte haben tonnenweise Erdreich abgetragen. Untersuchungen zeigten, dass es im Boden keine Rückstände mehr gibt.
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