CSU schlägt Erholungsfläche rund um das Kneippbecken vor
Bachlauf wieder ans Tageslicht holen

Ein Erholungsbereich für die Königsteiner Bürger könnte rund um das Kneippbecken entstehen. Die CSU-Fraktion brachte dazu detaillierte Vorstellungen in den Marktrat ein. Repro: wku
Politik
Königstein
15.12.2015
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Mit ihrem Neubau brachte die Regens-Wagner-Stiftung Überlegungen ins Rollen, rund um das Kneippbecken eine neue Erholungsfläche für die Königsteiner zu schaffen. Eine der beiden Fraktionen im Marktrat wartet dazu jetzt mit Vorschlägen auf.

Die Königsteiner CSU hat sich Gedanken zum Grünordnungsplan am Kneippbecken gemacht. Ergebnisse legte ihr Fraktionssprecher und 2. Bürgermeister Klaus Hafner bereits im Marktrat auf den Tisch.

Im Zuge des Neubaus der Regens-Wagner Stiftung in Königstein soll auch das Areal um das Kneippbecken - früher ein Kinderspielplatz - saniert werden. Der CSU schwebt vor, den Bach, der augenblicklich unterirdisch fließt, in Teilbereichen wieder ans Licht zu holen.

Um einen ansehnlichen Bachlauf zu erreichen, müsste dieser durch kleine Steindämme leicht angestaut und an den Rändern zur leichteren Pflege mit Natursteinen eingefasst werden. Ein kleiner Spielplatz soll ebenfalls entstehen. Hierzu sind ein Sandkasten mit kleinem Kletterdach, das auch als Sonnenschutz dienen kann, sowie eine Doppelschaukel und eine Kinderwippe geplant. "Damit soll jeder Altersstufe Rechnung getragen werden", erläuterte Klaus Hafner.

Ruhebänke unter den Bäumen sollen zum Verweilen im Schatten einladen. Ein Barfußlehrpfad könnte für die Sinneserfahrung von Kindergarten- und Schulkinder zur Verfügung gestellt werden. Eine Infotafel am Kneippbecken über das Wirken des Sebastian Kneipp, sowie über die richtige Anwendung des Wassertretens erscheine sinnvoll.

Ein natürlicher Rundweg und eine kleine Holzbrücke über einen Bach verbinden den Spielplatz und das Kneippbecken miteinander. "Uns ist bewusst, dass einige Berufstätige aus der angrenzenden Siedlung, aber auch zunehmend Besucher des Naturbades, das Kneippbecken nutzen. Daher soll der besagte Weg auch an die darüber liegende Straße angebunden werden", meint Hafner.

Dies würde jedoch auch Probleme aufwerfen. Dieser Weg wäre zwar die kürzeste und sinnvollste Anbindung an die Straße, aber nicht die sicherste. Hierüber müsse sich der Marktrat Gedanken machen und nach Lösungen suchen.

Besonders freute es Klaus Hafner, dass sich die "grünen Engel" von Königstein, Markusine Guthjahr und Marga Warta, bereit erklärten, bei diesem Vorhaben ein Kräuterbeet zu gestalten und bei den Anpflanzungen zu helfen.
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