Sanierung Steinstadel: Geld gibt’s nur für Version I
Wunschvariante ist vom Tisch

Politik
Königstein
01.12.2016
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In der Novembersitzung des Marktrats Königstein war vor der Entlastung des Bürgermeisters die Feststellung der Jahresrechnung 2015 nach der örtlichen Rechnungsprüfung nötig. Des Weiteren wurde über die Jugendförderung der Gemeinde beraten und die Vergabe von Zuschüssen an die Vereine für deren Jugendarbeit beschlossen.

Bürgermeister Hans Koch gab außerdem bekannt, dass das Landesamt für Denkmalpflege der Planungsvariante II für den Steinstadel eine Absage erteilt hat. Durch die Ablehnung dieser Wunschlösung des Bürgermeisters sei diese vom Tisch. Eine landesamtliche Förderung ist demnach lediglich für die Planungsvariante I zu erwarten. Mit der zusätzlichen 90-prozentigen Förderung des Projekts Steinstadel über das Kommunale Investitions-Programm (KIP) kann die Marktgemeinde den Umbau und die Sanierung aus den eigenen Rücklagen finanzieren.

Die Planung sieht hinter den Räumen des jetzigen Steinstadls einen Kultursaal, dann der Reihe entlang einen Raum etwa für den Jugendmarktrat, für einen Seniorentreff oder Integrationsraum für Asylbewerber, für die Bergwacht und eventuell auch eine Garage mit Lagermöglichkeiten für die Bergwacht vor. Dabei sind auch andere Verwendungsmöglichkeiten denkbar, etwa Schießbahnen für den Schützenverein. Türen als Fluchtwege gibt es sowohl nach vorne zur Straße als auch nach hinten zur Parkanlage.

Der Bericht über die örtliche Rechnungsprüfung 2015 beinhaltete die Meldung eines Vermögenshaushalts in Höhe von 2 778 918,68 Euro, eines Verwaltungshaushalt (908 094,97 Euro) und eines Gesamthaushalts (3 687 013,65 Euro). Bei einer Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 332 792,61 Euro und Rücklagenbuchungen von 268 071,47 Euro ergaben Einnahmen und Ausgaben eine ausgeglichene Jahresergebnis. Das Ergebnis wurde einstimmig festgestellt, der Bürgermeister entlastet.

Sieben Vereine baten die Gemeinde um Geld. Durch die dazu eingereichten aktuellen Mitgliedslisten konnten insgesamt 194 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren als zu fördernde Mitglieder in den Jugendabteilungen nachgewiesen werden. Der Beitrag wurde bei fünf Euro belassen. Der Beschluss: Die sieben Vereine bekommen insgesamt 970 Euro für ihre Jugendarbeit.
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