Besondere Prozession in Kürmreuth
Halt vor der Kapelle

Pfarrer Hans Zeltsperger bei der Flurprozession vor der Mariahilfkirche in Hannesreuth. Bild: wku
Vermischtes
Königstein
09.05.2016
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Kürmreuth-Hannesreuth. Eine große kirchliche Besonderheit gibt es in Kürmreuth. Hier findet nicht an Fronleichnam eine Prozession statt, vielmehr gibt es an Christi Himmelfahrt eine große Flurprozession. Dieser Brauch ist schon sehr alt und rührt davon, dass die Kürmreuther und Hannesreuther seit jeher auf diesen Termin ausweichen mussten, weil der Pfarrer bereits in Königstein das Fronleichnamsfest feierte.

Bei herrlichem Sonnenschein zogen Pfarrer Hans Zeltsperger mit Ministranten, die beiden Vorbeter Fritz Englhardt und Andrea Lammerich, der katholische Kirchenchor, der Frauenbund, die Kommunionkinder und zahlreiche Gläubige von Kürmreuth nach Hannesreuth.

Nur an diesem Anlass trugen Jugendliche die Fahne des ehemaligen katholischen Burschenvereins von Hannesreuth mit, die 1932 geweiht wurde. Der Festzug machte an zwei Stationen in Kürmreuth und an zwei in Hannesreuth Halt. Die zweite Station bildete die festlich geschmückte Hannesreuther Mariahilfkapelle.

Sie ist die einzige Privatkapelle der Marktgemeinde Königstein und schon über 200 Jahre alt. Pfarrer Zeltsperger dankte dort für die Schöpfung und erbat Gottes Segen für die Natur und eine gute Ernte.
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